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Taucha Ancient Trance 2011: Nur positive Resonanz bei Bürgerabend zum Festival
Region Taucha Ancient Trance 2011: Nur positive Resonanz bei Bürgerabend zum Festival
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21:00 07.03.2011
Organisator, Musiker und Maultrommel-Botschafter: Clemens Voigt beim Spiel Quelle: Jörg ter Vehn
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Taucha

V. war beim ersten Bürgerabend zum diesjährigen Musikereignis vor wenigen Tagen die Frage der Akzeptanz die wichtigste. Ohne diese Übereinkunft sei das Festival langfristig in Taucha nicht zu machen, sagte Voigt.

Von den wenigen Kritikern der Vorjahresveranstaltung hatte jedoch niemand den Weg ins Café Esprit zum Bürgerabend gefunden. Gleichwohl werde es noch weitere Gesprächsangebote geben, so Voigt. Sie würden künftig nicht 17 Uhr, sondern später beginnen, um möglichst vielen das Mitsprechen zu ermöglichen.

Wie berichtet, plant der Maultrommelverein mit dem Segen der Stadt die nächste Auflage des Ancient-Trance-Festivals in diesem Jahr vom 15. bis zum 17. Juni. Im Rittergutsschloss und rund um den Großen Schöppenteich sind wieder die Hauptbühnen, gezeltet werden kann auf der Festwiese oder ökologisch neutral im Stadtpark. Im Vorjahr kamen zur Premiere in Taucha knapp 1500 Gäste aus aller Herren Länder zu den Konzerten mit Musikern von fast allen Kontinenten. Auch in diesem Jahr solle es wieder um die Förderung der hierzulande eher unterbewerteten Maultrommel- und die Weltmusik gehen, kündigte Voigt an.

Es sei auch für ihn eine spannende Situation, gestand er: „Mitten in einer Stadt ein Festival zu organisieren mit einer Kultur, die vielen Leuten wahrscheinlich noch fremd ist“, erklärte er. Da gebe es große kulturelle Herausforderungen – nicht nur jene vom Vorjahr, als vereinzelt Gäste nachts nackt in der Parthe badeten, erzählte er schmunzelnd.

„So ein Event kann Taucha gut gebrauchen“, erklärte Christiane Ranz vom Schokoladen in der Leipziger Straße. Auch ihre Kundschaft habe nach dem Musikereignis durchweg positiv davon gesprochen. Außerdem könnten sich diesmal ja alle besser darauf einstellen, was passieren wird.

Hans-Jürgen Rüstau vom Kunst- und Kulturverein Taucha kündigte ebenfalls an, das Festival unterstützen zu wollen. Er wünsche sich auch gerne wieder Workshops, „vielleicht auch mal für Anfänger?“, fragte er. Die habe es im Vorjahr auch schon gegeben, so Voigt. Er nahm auch die Idee entgegen, in den Schulen für das Instrument, das in aller Welt verbreitet ist, mehr zu werben.

Gabriele Suck von der Volkshochschule berichtete, es liefen Vorbereitungen für einen kostenlosen Workshop bei der VHS in Taucha. Dabei sollten die Grundvoraussetzungen für das Spiel des Instruments vermittelt werden. „Und wer weiß, vielleicht führt das zur Entdeckung eines Talents?“, fragte sie amüsiert. Auch ganz konkrete Hilfsangebote gab es. So von einer Familie, die auf ihrem Grundstück wie im Vorjahr Gäste aufnehmen will. „Am liebsten wären uns solche, die Didgeridoo spielen“, hieß es.

Jörg ter Vehn

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