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Ancient Trance: „Highlight, das internationales Flair brachte“

Ancient Trance: „Highlight, das internationales Flair brachte“

Die Aufräumarbeiten nach dem Maultrommel- und Weltmusikfestival Ancient Trance bestimmten gestern das Geschehen rund um Festwiese, Schloss und Schöppenteiche. „Bis Mittwoch müssen wir bestimmt noch machen“, so Andi Rietschel vom Organisationsbüro.

Taucha. Gestern Mittag war bereits die Bühne auf dem Schloss demontiert. Diejenige im Park werde voraussichtlich erst heute abgebaut, so Rietschel. Bis zum gestrigen Mittag musste auch die Festwiese von Zelten befreit sein, weil dann die Schausteller für den Tauchscher erwartet wurden.

Nach Ansicht von Ordnungsamtsleiter Albrecht Walther verlief das Festival problemlos. „Die Veranstalter waren sehr kooperativ und haben auf alle Anforderungen sofort reagiert“, sagte er. Es gebe eine überwiegend positive Resonanz der Tauchaer auf das Festival, habe aber wie bei jedem derartigen Ereignis in Taucha auch ein paar Beschwerden von Anwohnern gegeben, denen es zu laut war und zu lang dauerte.

Einer von ihnen ist Johannes-Erdmann Ruddies, der in scharfem Ton seinem Unmut gestern in einem Leserbrief Luft machte. Eine solche Veranstaltung mit überwiegend extrem verstärkter Musik typischer Rock- und Popbands gehöre nicht ins Zentrum Tauchas mit seinen eng angrenzenden Wohngebieten, meinte er. Der Teich habe den Schall so gestreut, dass der Lärm selbst nach Plösitz vordrang. Ruddies: „Niemals zuvor habe ich in Taucha eine lautere Veranstaltung erlebt.“ Die nächtlichen Ruhezeiten seien teils um mehrere Stunden gebrochen, die alarmierte Polizei aus Kapazitätsgründen nicht in der Lage gewesen, die Auflagen durchzusetzen.

Des Lobes voll war hingegen Jürgen Ullrich vom Schlossverein. „Ich bin sehr zufrieden, mehr Besucher wären natürlich wünschenswert gewesen“, sagte er. Aber dafür müssten die Veranstalter vielleicht noch mehr in die Werbung gehen. Die Organisatoren hatten von 1500 Zuschauern gesprochen.

Der Schlossverein habe dem Festival nach Kräften geholfen. „Die Veranstalter arbeiten auch in Fragen von Ordnung und Sauberkeit sehr verbindlich, auch wenn das von außen vielleicht nicht immer so aussah“, so Ullrich. So habe er beispielsweise am Sonntag eine junge Frau gesehen, die Zigarettenkippen aufsammelte. „Das Festival war ein tolles Highlight, das etwas internationales Flair nach Taucha gebracht hat“, schwärmte Ullrich. „Wir als Schlossverein würden auf jeden Fall gerne wieder Gastgeber sein.“ Jörg ter Vehn

Jörg ter Vehn

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