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Taucha Ancient Trance in Taucha
Region Taucha Ancient Trance in Taucha
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23:46 21.08.2016
Beim 8. Ancient Trance Maultrommel- und Weltmusikfestival in Taucha hatte auch die Künstlerin Ningura aus Leipzig ihren Auftritt. Quelle: Foto: André Kempner
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Taucha

Ein durchweg positives Fazit ziehen die Veranstalter des 8. Weltmusik- und Maultrommel-Festivals „Ancient Trance“ in Taucha. „Nach dem einen Jahr Pause sind wir die Sache mit großem Enthusiasmus und viel Freude angegangen, und es hat funktioniert. Der Sonnabend war sogar ausverkauft, wir mussten die Kassen schließen“, berichtet Presse-Betreuer Heiko Fischer. 40 Bands und Künstler aus über 20 Ländern hatten auf vier Bühnen für Festival-Stimmung gesorgt und begeisterten die aus ganz Europa angereisten Besucher. Die konnten zudem aus 80 Workshops und Seminaren wählen, wo meditiert, gesungen, getanzt oder mit handwerklichem Geschick gebaut wurde. Die Veranstalter vom Maultrommel-Verein lobten das „wunderbare Miteinander von Besuchern, Helfern und Künstlern“. Bands wie die australischen „Oka“ und „Wild Marmalde“, „Airtist“ aus Ungarn oder die in der St. Moritz Kirche auftretende tuwinische Kehlgesangskoryphäe Choduraa Tumat wurden als musikalische Höhepunkte präsentiert. Für einen stimmungsvollen Abschluss vor tausenden Besuchern sorgte am Sonntagabend die rumänische Brass-Band „Fanfare Ciocarlia“.

Mit 3000 Drei-Tages-Tickets und 1500 Tageskarten, die verkauft wurden, gab es gegenüber 2014 einen Besucherzuwachs. Fischer: „Aber nicht nur deshalb sind wir zufrieden. Auch die Stimmung an den Festival-Orten und in der Stadt war toll. Ebenso sind die Workshops sehr gut angenommen worden.“ In der Festivalleitung und bei allen Mitstreitern herrsche nach dem erfolgreichen Comeback eine große Euphorie, sodass fast schon sicher davon ausgegangen werden könne, dass es auch im nächsten Jahr wieder ein Ancient Trance in Taucha gibt.

„Wir denken wirklich schon an nächstes Jahr. Der Wille für ein weiteres Festival ist da. Aber wir müssen das Ganze auch erst mal setzen lassen, in Ruhe ein, zwei Wochen auswerten und dann eine endgültige Entscheidung bekannt geben. Schließlich ist das Ganze auch ein ganz schön großer organisatorischer Kraftakt“, sagte Fischer. Auch wenn unvorhergesehene Dinge passieren. „Da kam am Freitag ein Sattel-Schlepper aus Bulgarien und wollte die ganzen Absperrgitter schon abholen. Es hatte wohl in der Disposition der Firma einen Fehler gegeben. Wir konnten es dann trotz der sprachlichen Barriere mit einiger Mühe in die richtige Bahn lenken. Am Ende schmunzelt man darüber, aber erst einmal nicht“, erzählte Fischer.

Von Olaf Barth

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