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Anrufschranke in Pönitz vor dem Aus

Anrufschranke in Pönitz vor dem Aus

Die Tage der Anrufschranke im Tauchaer Ortsteil Pönitz scheinen gezählt. Trotz Protestes aus Pönitz hält das Tauchaer Rathaus daran fest, die Einrichtung beim bevorstehenden Umbau durch die Bahn zu einem Übergang nur für Radfahrer und Fußgänger zurückbauen zu lassen.

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Noch führt die Straße auch Autos zur Anrufschranke nach Pönitz. Der Übergang soll jedoch künftig nur noch für Radfahrer und Fußgänger nutzbar sein. Im Ort regt sich dagegen Protest.

Quelle: Jörg ter Vehn

Taucha. Wie Bürgermeister Holger Schirmbeck gestern auf Nachfrage erklärte, habe der Technische Ausschuss über die Situation beraten, nachdem im Stadtrat Nachfragen zu dem Thema gekommen waren. „Wir haben insbesondere geprüft, welche Belastungen auf die Stadt Taucha zukämen, wenn es bei einem Übergang auch für Fahrzeuge bleibt“, erläuterte er.

Da der Übergang dann im vollen Umfang den Normen gerecht ausgebaut werden müsste, seien das erhebliche Maßnahmen, an denen die Stadt wie im entsprechenden Gesetz vorgesehen zu einem Drittel beteiligt werden müsste. „Ich glaube, rund 200 000 Euro waren dafür im Gespräch“, erinnerte sich Schirmbeck.

Vor dem Hintergrund, dass der Übergang nur sporadisch genutzt wird und für den Fahrverkehr nicht unbedingt gebracht wird, sei das den Ausschussmitgliedern zu viel Geld erschienen, so der Bürgermeister. Der nicht-öffentliche Ausschuss habe empfohlen, den Rückbau zu einem Übergang für Fußgänger und Radfahrer vornehmen zu lassen. Wie berichtet, ist das jedoch nicht vor 2013 geplant.

Wolfgang Schubert, rühriger Pönitzer und von Beruf viel unterwegs, will dennoch den Kampf um den Übergang nicht ausgeben. Erst jüngst sei etwa der Übergang Gerichtsweg wegen Wartungsarbeiten geschlossen worden. „Was passiert in einem solchen Fall in Pönitz? Muss dann auch der Rettungswagen den zwölf Kilometer langen Umweg über Liemehna nehmen?“, fragt er und mahnt, gerade bei Fragen der Sicherheit nicht nur aufs Geld zu schauen.

Außerdem habe sich Taucha im Eingemeindungsvertrag verpflichtet, auch künftig für Pönitz etwas zu tun. Geschehen sei aber nichts. Selbst die 100 000-Mark-Spende für Pönitz von Erdbauunternehmer Rösl sei noch immer nicht investiert, erinnert Schubert. Wie berichtet, will die Stadt das Geld bei der Sanierung der Ortsdurchfahrt verbauen. Der Kreis verschob den Bau immer wieder, jetzt ist 2012 im Gespräch.

Jörg ter Vehn

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