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Auch hier sollen in Taucha Bäume weichen

Auch hier sollen in Taucha Bäume weichen

Die Umgestaltung des Tauchaer Straßenbaum-Bestandes geht weiter. Auch in der Graßdorfer sowie in der Matthias-Erzberger-Straße müssen Bäume aufgrund ihres Alters und teils verkehrsgefährdenden Zustandes gefällt werden.

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Die Matthias-Erzberger-Straße in Taucha präsentiert sich als beeindruckende Linden-Allee. Doch einige Bäume werden im Herbst gefällt und ersetzt.

Quelle: Olaf Barth

Darüber informierte diese Woche Bürgermeister Holger Schirmbeck (SPD). Grundlage für diese Entscheidungen war eine gemeinsame Vor-Ort-Besichtigung von Vertretern der Stadtverwaltung mit Stadträten aus dem Technischen sowie dem Umweltausschuss.

"In der Graßdorfer Straße betrifft das sieben Bäume, der Rest des relativ alten Baumbestandes hat noch eine gut fünfjährige Lebenserwartung. Deshalb muss man die Situation über die reine Verkehrssicherungspflicht hinaus betrachten", so Schirmbeck. Aus den Diskussionen mit den Ausschussmitgliedern in Begleitung des Baum-Sachverständigen Klaus Kämpfe habe sich folgende Vorgehensweise ergeben: "Es werden Abschnitte gebildet, in denen der Bestand umgebaut wird. Es wird keine Tabula rasa geben, Ziel ist es, eine vernünftige Allee zu bilden." Als bereits gelungene Beispiele für die Verjüngung des Baumbestandes nannte Schirmbeck die Kirchstraße sowie den Markt in Taucha.

Zweiter Schwerpunkt künftiger Sägearbeiten sei die Matthias-Erzberger-Straße. "Hier haben wir Linden aus den 1920er-Jahren. Häufige Anfahrschäden und längere pflegelose Phasen zu DDR-Zeiten haben einigen Bäumen zusätzlich zum Alter zugesetzt. Auch hier wird es sukzessive zu einem Umbau kommen", erklärte das noch bis Ende Juli offiziell im Amt befindliche Stadtoberhaupt. Betroffen sind zunächst fünf einzelne Bäume, die alle in Blickrichtung Kreisverkehr auf der rechten Straßenseite stehen. Details zu den geplanten Ersatzpflanzungen wurden noch nicht festgelegt. Auch ein konkreter Zeitpunkt für die wahrscheinlich im Herbst geplanten Fällarbeiten steht noch nicht fest.

Schirmbeck wies aber darauf hin, dass zum Beispiel in der Graßdorfer Straße rechterhand von der Schranke kommend nicht an allen Stellen Nachpflanzungen möglich sein werden. Teilweise würden zu viele Kabel und Versorgungsleitungen in den betroffenen Bereichen liegen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 20.06.2015
Olaf Barth

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