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Taucha Auf Tauchas Festwiese wird der Winter verabschiedet
Region Taucha Auf Tauchas Festwiese wird der Winter verabschiedet
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00:27 02.04.2018
Etwa 500 Besucher zog es zum Osterfeuer auf die Festwiese nach Taucha. Quelle: Fotos: Reinhard Rädler
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Taucha

Mehr als 500 Tauchaer und ihre Gäste ließen sich von den Wetterprognosen nicht beeindrucken und folgten lieber dem Wunschgedanken aus dem Rathaus: „Je mehr Besucher zum Osterfeuer kommen, umso schneller ist der Frühling da!“, meinte Sprecher Nico Graubmann. Pünktlich 19 Uhr allerdings, gerade als Bürgermeister Tobias Meier (FDP) gemeinsam mit Jungunternehmer Jan Cholewa, Heimatvereinschef Hartmut Nevoigt, Stadtrat Detlef Porzig, Taucha-Besucher Paul Reich aus Köthen und dem künftigen Fachbereichsleiter Inneres, Andreas Windhövel, das Osterfeuer entzündeten, begann es zu regnen. Vorausahnend hatten die Männer vom Bauhof um den Holzstapel aber genügend trockenes Geäst gelegt, sodass das Osterfeuer sofort zu lodern anfing und dem Regen trotzte.

Schon kurz nach 17 Uhr begann sich die Festwiese mit freudig gestimmten Gästen zu füllen, unter die sich auch Clown Ralfi gemischt hatte, der Figuren aus Luftballons modellierte. Seine Begleiterin Mary bot Airbrush-Tattoos an. Die beiden Gaukler waren dazu extra aus Kirchheim bei Zwickau angereist. Am Basteltisch von Annett Küas waren Mathilda und Neele Dölitzsch aus der Leipziger Südvorstadt eifrig dabei, ihre gebastelten Holz-Osterhasen zu bemalen. „Meinen schenke ich meiner Mama“, erklärte Neele. Ihre ältere Schwester meinte dagegen: „Der ist für mich“.

„Ich habe mir mein Ostergeschenk selbst gemacht“, strahlte Friseurmeister Jan Cholewa. „Ab 3. April bereite ich mich im Friseursalon Ute Schmidt in der Eilenburger Straße auf meine Selbstständigkeit vor. Wenn ich diesen Schritt wage, dann nur in Taucha“, erklärte der 33-jährige bekennende Parthestädter.

An den Ständen des Heimatvereins waren der „Blaue Mönch“ und das „Osterwasser“ als aufwärmende Spezialität gefragt und Ei-Schnitten gingen weg, wie die buchstäblichen warmen Semmeln. Der osterfeuererfahrene Vereinsvize Manfred Wulf hatte vorausschauend geplant und dafür 360 Eier kochen lassen. Der Landgasthof Graßdorf bot vorsorglich auch Glühwein an, der bei vielen Gästen recht guten Anklang fand.

Von Reinhard Rädler

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