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Taucha Auf Visite in neuen Räumen im Rittergutsschloss
Region Taucha Auf Visite in neuen Räumen im Rittergutsschloss
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21:00 19.04.2010
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Taucha

Zusammen mit Bauamtsleiterin Barbara Stein hatte Vereinschef Steffen Pilz das Haus begangen und sich die Bedingungen angeschaut. „Ich habe mich danach mit meinem Stellvertreter René Werner beraten und sofort zugesagt“, so Pilz. Wie berichtet, müssen jedoch noch die Nutzungsänderung genehmigt werden und der Verwaltungsausschuss zustimmen. Letzteres gilt als Formsache, da der Ausschuss auch den Partheboots-Verein zuließ, der inhaltlich weniger mit dem Schlossgedanken zu tun haben dürfte als der Heimatverein. Stein hatte vorige Woche angekündigt, das benötigte Brandschutzkonzept jetzt zügig in Auftrag zu geben. Das könne mit den vom Stadtrat festgestellten Haushaltsresten geschehen, sagte sie. Kern des Konzeptes ist die gleichzeitige Nutzung vieler Schlossteile bei nur einer Zufahrt. Dafür müssten vor allem Flucht- und Rettungswege her, so Stein. Zwischen Herren- und Bürgerhaus sei die neue Treppe bereits fertig, bei Haus vier gebe es ebenso einen Ausstieg nach hinten. „Sicher müssen wir aber noch einen Fluchtweg im Bereich der Museumsscheune schaffen“, so Stein. Sie könne sich vorstellen, dass im zweiten Halbjahr dem Heimatverein die Räume auf dem Schloss zum Selbstausbau bereit stünden. „Ein Glück, dass wir im Verein Maurer, Elektriker, Fliesenleger, Trockenbauer und andere Fachleute haben“, so Pilz. Denn vom Boden bis zur Decke müsse alles gemacht werden in Haus vier. Immerhin seien aber ein Gasanschluss und auch ein Elektroverteiler vorhanden. Das Holz im Dachgeschoss sei zudem trocken und in offensichtlich gutem Zustand. Im Erdgeschoss, das über Stahlsäulen und eine kuppelartige Decke verfügt, könnten künftig kleine Beratungen etwa des Vorstandes statt finden, Material und das Archiv aufbewahrt werden. Für das fast 25 Meter lange Dachgeschoss plant er jedoch Großes. Dort könnten künftig die Heimatabende stattfinden und die großen Versammlungen. Das Holz des Gebälkes könne sichtbar bleiben, der eine oder andere Träger umgebaut werden, um größere Zwischenräume zu schaffen. Problem ist jedoch noch die zu enge Stiege, die zu einem seniorenfreundlichen Rundaufstieg eventuell mit Treppenlift umgebaut werden soll.

Erste Ratschläge holte sich Pilz auch von Stephan Werner, der beim Spielmannszug einer der Hausmeister ist. Wand an Wand liegen beide Vereine künftig aneinander.

Jörg ter Vehn

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