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Taucha Aufbau für Tauchaer Ancient-Trance-Festival gestartet
Region Taucha Aufbau für Tauchaer Ancient-Trance-Festival gestartet
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00:17 08.08.2016
Der Bühnenaufbau auf dem Schlosshof hat mit viel Holz schon begonnen. Katrin Hönemann und Andreas Kosmowicz vom Organisationsteam werben derweil für die Neuauflage des internationalen Festivals Ancient Trance. Quelle: Foto: Olaf Barth
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Taucha

Gäste aus der ganzen Welt werden vom 12. bis 14. August wieder nach Taucha zum Weltmusik- und Maultrommel-Festival strömen. Der Kartenvorverkauf ist laut Organisatoren gut angelaufen. Erwartet werden Besucher aus ganz Deutschland, Spanien, Frankreich, Kanada und sogar aus Hongkong. Über 50 Workshops für Handwerk, Tanz, Musik, Kunst und Heilung sorgen ebenso für eine große Vielfalt wie zahlreiche Konzerte mit internationalen Bands und viel Tanz auf den vier Festivalbühnen.

Das eine Jahr Pause hat den Organisatoren des internationalen Ancient-Trance-Festivals offenbar gut getan. Entspannt und voller Tatkraft bauen Helfer auf dem Schlosshof bereits Bühnen und Buden auf. Auch am Schöppenteich beginnen die Arbeiten. Die Leiterin des Kommunikationskreises, Katrin Hönemann und ihr Mitstreiter Andreas Kosmowicz strahlen freundliche Gelassenheit und Zuversicht für das Gelingen aus.

Wie bereits von den Organisatoren vor zwei Jahren angekündigt, sollte in der einjährigen Festival-Pause über die Organisationsstruktur der ehrenamtlichen Macher nachgedacht werden. In Workshops wurde sich mit den Werten für dieses Festival, mit dem inhaltlichen Zusammenhalt, mit Idealen und Visionen auseinandergesetzt. „Wir haben uns jetzt für eine soziokratische Kreisstruktur entschieden. Die bringt allen Entlastung, führt zu einer besseren und angenehmeren Kommunikation und lässt die ganze Organisation des Festivals strukturierter vonstatten gehen. Einher geht das mit mehr Wertschätzung füreinander und einem besseren Konfliktmanagement“, beschreibt Hönemann. Die 30-Jährige leitet den Kommunikationskreis. Und ihr Mitstreiter Andreas Kosmowicz ergänzt: „Nach der Pause ist das Gefühl für das Festival wieder da, man freut sich drauf. Wir sind als Organisatoren viel breiter aufgestellt. Das ehrenamtliche Engagement hier bedeutet ja auch einen großen Aufwand.“ Der 33-Jährige bezeichnet dies schmunzelnd als „zwei Wochen Aktivurlaub mit Freunden“. Von den freundschaftlichen Verbindungen der Macher und der familiären Atmosphäre beim Festival sollen sich möglichst auch die Besucher einfangen lassen.

Es gibt jetzt fünf Hauptarbeitskreise, 60 Organisatoren und 350 Helfer. „In den Teams herrscht eine Entspanntheit, die hoffentlich auch nach außen ausstrahlt“, wünscht sich Kosmowicz. Wichtig sei den Organisatoren das Thema Nachhaltigkeit. Verkauft werden an Ständen regionale und Bio-Produkte. Aufkleber müssen vegan sein, T-Shirts sollen Bio und fair gehandelt sein. Hinzu kommt ein ausgefeiltes Recycling-System, was dafür sorgt, dass die Festival-Orte nahezu sauberer verlassen als vorgefunden werden. „Bei all dem gibt es eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und den Tauchaern. Wir haben eine zunehmende Anzahl von Unterstützern aus der Stadt und auch zusätzlich einen Stand von Tauchaer Frauen aufgenommen, die ihre gemeinsam mit Flüchtlingen angefertigten Handarbeiten verkaufen“, berichtet Hönemann. Aufgrund der guten Erfahrungen habe man sich auch bei der achten Auflage wieder bewusst für dieses Festival in der Stadt und nicht für eins auf der „Grünen Wiese“ entschieden.

Die Organisatoren hoffen auf das Verständnis der Tauchaer, dass das wachsende Festival nun auch den Weg am Schöppenteich vom Sportplatz zum Bad mit in Beschlag nimmt. „Dafür laden wir alle Tauchaer in unser Yoga-Zelt außerhalb des Festgeländes ein. Dort kann jeder ohne Anmeldung auf Spendenbasis an Workshops teilnehmen. Außerdem gibt es bis nächsten Mittwoch noch die Extra-Ticketpreise für Tauchaer“, reicht Hönemann den Parthestädtern die Hand. So zahlen Tauchaer für das Drei-Tages-Ticket 35 Euro, alle anderen jetzt nach dem abgeschlossenen Vorverkauf 60 Euro. Die Taucha-Tickets gibt es unter anderem in der „Musikbox“ und in „Steves Biergarten“ am Markt oder im Fairkost-Bioladen in der Poststraße 1.

Das Programm findet sich im Internet unter https://ancient-trance.de

Von Olaf Barth

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