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Aus für Skater-Anlage?

Aus für Skater-Anlage?

Die Skater-Anlage in Tauchas Kriekauer Straße ist vor allem in der Ferienzeit, aber auch abends nach der Schule ein bei Jugendlichen beliebter Freizeittreff. Doch jetzt ist dessen Zukunft ungewiss.

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Die Zukunft der Tauchaer Skater-Anlage ist ungewiss.

Quelle: Olaf Barth

Taucha. In Abstimmung mit der Stadtverwaltung hat die für das Gelände zuständige Immobilienbetreungs- und Verwaltungsgesellschaft mbH (IBV) ein Gutachten über den technischen Gesamtzustand der dort aufgestellten Geräte in Auftrag gegeben. "Der TüV hatte uns eine entsprechende Fachfirma zur Überprüfung der technischen Sicherheit vermittelt. Jetzt ist alles in die Wege geleitet und es wird ein Gutachten erstellt", erläuterte gestern IBV-Geschäftsführer Achim Teichmann. Wenn dann die Ergebnisse vorliegen, würde darüber entschieden, wie es mit der Anlage weitergeht.

Auch Tauchas Bürgermeister Holger Schirmbeck (SPD) war in den vergangenen Wochen mehrfach mit dieser Anlage befasst. "Ja, es gibt Beschwerden von Anwohnern, das von den Jugendlichen, die sich dort regelmäßig treffen, bis in die Nachtstunden Lärm ausgeht. Außerdem würde es dort sehr verwahrlost aussehen", fasste das Stadtoberhaupt die Klagen der Anlieger zusammen. Doch die Überprüfung des technischen Gesamtzustandes habe nichts mit den Beschwerden zu tun. "Natürlich haben wir uns die Anlage in diesem Zusammenhang näher angeschaut. Sie ist ja nun auch nicht mehr die jüngste. Und dabei wurde eben festgestellt, dass hier was getan werden muss, um auch künftig die Sicherheit gewährleisten zu können. Darum geht es, und nicht um den Versuch, einen Anlass zu finden, um die Jugendlichen dort weg zu bekommen", versicherte Schirmbeck.

Er habe selbst das Gespräch mit den Skatern gesucht und traf auf durchaus einsichtige junge Sportler. "Klar, wenn sie nicht wissen, wohin mit dem ganzen Müll, bleibt er liegen. Und jeder, der nicht ganz vergessen hat, dass er mal selbst jung war, wird wissen, dass es da in einer Gruppe nun mal nicht immer leise zugeht", zeigte das Stadtoberhaupt Verständnis auch für die Jugendlichen. Der Platzwart des angrenzenden Fußballstadions stellte Müllsäcke zur Verfügung, die Jugendlichen räumten bei einem Arbeitseinsatz ihre Anlage auf.

Jetzt aber herrscht über deren Zukunft wegen des bevorstehenden technischen Gutachtens Ungewissheit. "Wir müssen abwarten, was gemacht werden muss und wie viel das kosten wird", sagte Teichmann. Das könne am jetzigen Standort geschehen, oder auch anderswo, wie Schirmbeck unlängst laut überlegte: "Vielleicht bietet es sich ja an, gemeinsam mit den neuen Betreibern des Jugendclubs eine Möglichkeit zu finden, die Anlage eventuell dort aufzustellen."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.05.2014
Olaf Barth

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