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Ausgediente Handys helfen an der Havel

Ausgediente Handys helfen an der Havel

Eine vorzeitige Bescherung gab es jetzt bei der Tauchaer Naturschutzbund-Gruppe Partheland: Mario Glätzer und Heiko Thonig leerten erstmals die Handy-Sammelkiste, die in Glätzers Bioladen in der Poststraße auf Abnahme wartete.

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Bescherung für die Umwelt: Mario Glätzer (links) und Heiko Thonig leeren die Handy-Sammelkiste im Bioladen in der Poststraße. Von jedem Altgerät gehen bis zu drei Euro an das Nabu-Projekt zur Renaturierung der Unteren Havel.

Quelle: Jörg ter Vehn

Taucha. „Genau 62 Stück plus elektronische Kleinteile sind zusammengekommen“, freute sich Thonig. „Das ergibt mehr als 180 Euro für die Renaturierung der Unteren Havel“, rechnete er vor. Von der Sammelaktion verspricht er sich gerade jetzt vor Weihnachten noch so einiges: „Gerade zum Fest kaufen sich doch viele Leute ein neues Handy und würden ihr altes nur irgendwo in der Schublade sinnlos verstauben lassen“, erklärt er.

Dabei könne mit dem Altgerät doppelt geholfen werden. Über die Sammelstation werde das Gerät dem Recycling zugeführt. Dort würden die wertvollen Bestandteile wie Gold, Silber und Palladium zurückgewonnen, bräuchten weniger abgebaut werden und würden nicht die Mülldeponien belasten. Zugleich lande von jedem Handy über einen Kooperationspartner bis zu drei Euro beim Naturschutzbund. Unter dem Motto „Alte Handys für die Havel“ sammeln die Naturschützer seit 2006 für die Renaturierung des größten Binnenfeuchtgebietes von Mitteleuropa, das zu DDR-Zeiten verbaut worden war.

Mehr als 100 stark gefährdete und vom Aussterben bedrohte Tierarten wie Fischotter, Eisvogel, Silberweide, Maifisch, Sumpfdotterblume und Flussregenpfeifer leben dort. Der Naturschutzbund will das Terrain öffnen, Uferbefestigungen beseitigen, Altarme wieder anschließen und Auen- sowie Uferwälder wieder begründen. „Als Träger der Renaturierung übernehmen wir als Eigenanteil für ein von Bund und Ländern gefördertes Naturschutz-Großprojekt und für flankierende Maßnahmen Kosten in Höhe von mindestens 2,5 Millionen Euro“, teilt der Nabu auf seiner Homepage mit. Etwas Geld kommt jetzt über den Handy-Weg auch aus Taucha.

Jörg ter Vehn

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