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Taucha Autorennen im Zeichen der Wissenschaft
Region Taucha Autorennen im Zeichen der Wissenschaft
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13:59 19.05.2015
Alexander Holtzegel, der spätere Sieger Luis Kabitzsch und Richard Ottilie (knieend von links) beim letzten Test vor dem scharfen Start des "Rückstoß-Auto-Rennens". Quelle: Reinhard Rädler

Dabei steht MINT für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Ein Teil dieses Projektes ist am Tauchaer Geschwister-Scholl-Gymnasium die schon mehrfach durchgeführte "Woche der Naturwissenschaften".

Dabei haben die Schüler nach dem Unterricht in ihrer Freizeit die Möglichkeit, an interessanten naturwissenschaftlichen Versuchen und Workshops zu Themen in den Fächern Mathematik, Biologie, Chemie, Geographie, Informatik und Physik teilzunehmen. Die Angebote reichen hier von chemischen, physikalischen, elektronischen und digitalen Experimenten bis zu heimatkundlichen Touren per GPS-Tracking oder dem Sezieren eines Karpfens. "Die Teilnahme ist freiwillig, wird aber von den Schülern gerne angenommen", freute sich Holger Kießling, Fachbereichsleiter Naturwissenschaften, über das anhaltende Interesse an den Veranstaltungen.

Den Auftakt bildete diese Woche das "Rückstoß-Auto-Rennen". 25 Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen wollten in der Aula mit ihren selbstgebastelten Vehikeln, die vom Luftstrom aus einem Luftballon angetrieben wurden, die größtmögliche Weite erzielen. Auch ein Preis für das beste Design wurde vergeben. Es war beachtlich, mit wieviel Einfallsreichtum die Fahrzeuge zu Hause gebastelt wurden. Neben fast normal zu nennenden Lego-Konstruktionen gab es etliche, aus simplen Haushalts- und Verpackungsmaterialien angefertigte Autos. Auch ein Doppelstockbus war dabei. Und bei einem Exemplar bestanden die Räder gar aus CDs. Hier und da haben auch Väter und Opas geholfen.

In der "Boxengasse" ging es zu wie beim Formel-1-Vorbild: Aufgeregtes Gewusel beim letzten Durchchecken des Autos, hier und da platzte schon ein Luftballon. Dann konnte jeder für sich das "Auto mit dem besten Design" bestimmen. Die höchste Punktzahl erzielte hier der "Dragster" von Lennard Kuhne. Dann ging es los. Angelina Ludwig aus der 5 b legte gleich 9,55 Meter vor. Diese Weite konnte mit 14,47 Metern nur noch Luis Kabitzsch aus der 10 d überbieten. Dritte wurde Mia Leichsenring aus der 5 b mit 5,69 Metern.

Mit der diesjährigen Bestweite setzte der Zehntklässler seine Siegesserie fort, denn bei seiner fünften Teilnahme gewann schon viermal und einmal wurde er Dritter. Ehrgeizig hatte er sich auf seinen Wettkampf vorbereitet, denn schon im Pflegeheim in Thekla hatte er bei seiner Oma sein Siegermobil im Flur und im großen Speiseraum getestet und letzte Korrekturen vorgenommen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.11.2014
Reinhard Rädler

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