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B87n: Initiative warnt Leipzig vor Folgen des geplanten Neubaus

B87n: Initiative warnt Leipzig vor Folgen des geplanten Neubaus

In einem offenen Brief an Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) hat die Bürgerinitiative „Alternative B87" auf die Folgen des geplanten Neubaus der Trasse für Leipzig hingewiesen.

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Folgen auch für Leipzig: Durch diese Landschaft soll sich die geplante B87n ziehen.

Quelle: Jörg ter Vehn

Taucha/Leipzig. So werde die vierspurige Einbindung der B87n auf die B6 an der A14-Anschlussstelle Leipzig-Ost zu einer „dramatischen Zunahme" des Verkehrs auf der Permoserstraße sowie der Adenauerallee führen, warnt der Vorstand der BI. Beide Straßen wiesen schon jetzt eine erhebliche Verkehrsbelastung auf und verursachten für die Anwohner unzumutbare Lärm- und Schadstoffemissionen. Wegen der lokalen Gegebenheiten seien beide Straßen in voller Länge aber entweder gar nicht oder nur mit erheblichen Mitteln ausbaubar - Geld, das in der jetzigen Planung nicht einkalkuliert sei, warnen die BI-Vertreter.

Darüberhinaus werde der Bau das Naturschutzgebiet Parthenaue zerschneiden und zerstören, das auch zahlreiche Leipziger für die Naherholung nutzen. Zudem werde ein für das Leipziger Klima wichtiges Kalt- und Frischluftentstehungsgebiet zerstört. Die BI fordert Jung auf, die Zustimmung der Stadt zu der so genannten Südvariante durch die Parthenaue zu überdenken und nach Alternativen zu suchen. Die Messestadt hatte im Rahmen des Raumordnungsverfahrens aus Umweltsicht „erhebliche Bedenken" gegen alle Varianten geäußert. Nach Abwägung aller Vor- und Nachteile habe der zuständige Ausschuss Mitte Dezember aber der vom Autobahnamt favorisierten Variante zugestimmt, hieß es im Rathaus.

Unterdessen hat gestern Landrat Michael Czupalla (CDU) in einer siebenseitigen Stellungnahme den Stand der beiden Bauvorhaben B87n und B6n dargelegt. Sie hätten für den Kreis eine „herausragende wirtschaftliche Bedeutung als leistungsstarke überregionale Verkehrsachsen". Bessere Verkehrsbeziehungen in der Region und „ein Profitieren unserer Wirschaftsstandorte" seien zu erwarten, so Czupalla.

Jörg ter Vehn

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