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B87n: Parthenquerung durch Hintertür möglich

B87n: Parthenquerung durch Hintertür möglich

Zur Trasse der geplanten B87n ist aus Sicht des Freistaats trotz Beschlüssen des Regionalen Planungsverbandes Westsachsen das letzte Wort noch nicht gesprochen.

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Das Autobahnamt will die B87n am liebsten durch die Parthenaue zwischen Panitzsch und Taucha legen. Der Planungsverband untersagte das zunächst, duldet aber jetzt die Auffassung des Freistaats.

Quelle: Jörg ter Vehn

Taucha/Leipzig. Durch eine Hintertür sicherte sich der Freistaat jetzt, dass doch noch eine Trasse durch die Parthenaue zwischen Taucha und Panitzsch möglich wird.

Wie in der Planungsverbandssitzung gestern der Vorsitzende Gerhard Gey informierte, habe der Freistaat die Genehmigung der Fortschreibung des Regionalplanes zur B87n mit einem „klarstellenden Hinweis“ versehen. Inhalt: Wenn im Zuge anderer Genehmigungsverfahren nachgewiesen werden kann, dass eine Querung der Parthenaue doch möglich ist, könne dem der Regionalplan nicht im Wege stehen.

„De facto ist das eine Aufweichung unseres Beschlusses“, deutete das Verbands-Geschäftsführer Andreas Berkner. Wie berichtet, hatte der Verband nach einem langwierigen Verfahren, zu dem 4000 Hinweise von besorgten Bürgern eingingen, beschlossen, dass eine künftige B87n-Trasse vorzugsweise nördlich von Taucha verlaufen oder bestehende Parthe-Querungen wie etwa die B6 nutzen müsse. Eine Querung durch die Parthenaue zwischen Taucha und Panitzsch lehnte der Verband ab. Dort verläuft jedoch die Lieblingsvariante des Autobahnamtes, das die vierspurige Straße plant.

Gey erläuterte das Problem, in dem der Verband steckt. Entweder der Beschluss werde erneut wie gehabt gefasst. „Dann wird der Freistaat die Fortschreibung nicht genehmigen“, sagte er. Oder der Verband klage gegen den Hinweis des Freistaats. Dann werde sich das Verfahren hinziehen, so Gey. Oder der Verband dulde den Hinweis und nehme ihn in die Satzung mit auf, bleibe aber etwa bei Stellungnahmen zu dem Vorhaben bei seiner bisherigen Auffassung.

Für diese „Selbstbindung“ machte sich auch Berkner stark, der gleichzeitig den Bescheid des Freistaates scharf kritisierte. Schließlich sei es der Verband den Tausenden Einwendern schuldig, bei seinem Beschluss zu bleiben, sagte er. Gleichwohl warb er dafür, das Verfahren nicht noch weiter aufzuhalten. Einstimmig stimmten die Verbandsräte zu, den Hinweis in den Plan aufzunehmen.

Jörg ter Vehn

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