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BMW hilft bei Vogelschutz in Tauchaer Umgebung

BMW hilft bei Vogelschutz in Tauchaer Umgebung

Es gibt wohl kaum einen Kirchturm in Taucha und Umgebung, der von Frank Heine noch nicht erstiegen wurde. Denn in zahlreichen hat der Portitzer mit seinen Helfern bereits Nistkästen für "Gebäude-Brüter" angebracht.

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BMW-Umweltschutz-Beauftragter Stefan Fenchel (links) sowie Frank Heine (Dritter von rechts) erweitern mit Helfern die Nistkasten-Armada am BMW-Werk.

Quelle: Privat

Taucha. Unweit des Tauchaer Ortsteiles Merkwitz fand die jüngste Aktion des Hobby-Ornithologen statt. An der Außenseite des neu errichteten Presswerkes der Leipziger BMW-Fabrik brachten Heine und Unterstützer unlängst fünf neue Nistkästen für Turmfalken oder Dohlen an. Heine fand dabei in Stefan Fenchel von der BMW Group einen zugänglichen Partner. Fenchel leitet im Werk den Bereich Arbeitssicherheit, Ergonomie und Umweltschutz. "Das Anbringen der Nistkästen für Turmfalken wurde schon am Anfang des Werkaufbaus durchgeführt, um Mäuse- und Taubenpopulationen auf dem Werksgelände auf natürliche Weise zu regulieren. Einige Kästen wurden zwischenzeitlich von Dohlen bewohnt. Diese geschützte Vogelart war ja 2012 auch Vogel des Jahres", erklärte der 44-Jährige. Auch die bereits aus der Anfangszeit des Werkes bestehende Kooperation mit dem Zweckverband Parthenaue werde fortgesetzt. Fenchel: "Es hat bei uns mittlerweile Tradition, dass sich Naturschutz und Industrieproduktion nicht ausschließen. Die Ökologie der nicht versiegelten Flächen des BMW-Werkes spielt eine große Rolle im werksinternen Umweltschutz."

Zum Beispiel würden die Extensivrasenflächen, die mit speziellen Samenmischungen angelegt wurden, durch saisonal Mahd gepflegt. Und aus den Früchten der über 100 Apfelbäume auf dem Werksgelände würde Apfelsaft für die Mitarbeiter der Montage hergestellt. "Auch in der Zukunft wird nach erfolgtem Werksausbau für die Elektromobilität die nachhaltige Ökologie des Werksgeländes zusammen mit der nachhaltigen Produktion für Elektroautos auf dem BMW-Werksgelände sichtbar und erlebbar sein", verspricht Fenchel.

Das freut auch Frank Heine, der immer auf der Suche nach Unterstützern und Objekten für Nistkästen ist. "Solche Partner brauchen wir. Aber ich suche auch weiter Mitstreiter, die die Nistkästen kontrollieren, reinigen, reparieren und auch beim Beringen helfen", sagte der Portitzer. Rund 200 Nistkästen haben er und seine Helfer inzwischen meist in Kirchen, aber auch in Trafohäuschen, Wassertürmen oder höheren Wohngebäuden angebracht. "Dort ziehen Vögel wie Mauersegler, Turmfalken, Dohlen oder Schleiereulen ein, die keine Freibrüter sind. Sie sehen die Nistkästen als Felsersatz an", so Heine.

@Wer Frank Heine bei der Nistkasten-Betreuung unterstützen möchte, kann sich bei ihm unter Telefon 0152 26663242 melden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.11.2013
Olaf Barth

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