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Bahn: 5,6 Millionen Euro für Schließung des Bahnübergangs nötig

Bahn: 5,6 Millionen Euro für Schließung des Bahnübergangs nötig

Die Bohrtrupp-Arbeit diese Woche am Tauchaer Bahnübergang in der Portitzer Straße (LVZ berichtete) war tatsächlich der erste sichtbare Vorbote für die Modernisierung der Gleisanlagen.

Taucha. Das bestätigt jetzt die Deutsche Bahn (DB), die 2013 mit der Umgestaltung beginnen will.

„Die Bohrgrund-Erkundungen sind Teil der Vorleistungen für einen Entwurfsplan zur Beseitigung des Bahnübergangs“, sagt Bahnsprecherin Änne Kliem. „Ein Tunnel ist nicht geplant“, führt sie weiter aus und stiftet mit ihrer Aussage kurz Verwirrung, „Der Bahnübergang wird durch eine Eisenbahnüberführung ersetzt.“ So lautet zumindest der korrekte Bahn-Terminus – nicht gleichzusetzen mit Brücke und Tunnel. Denn obwohl die Portitzer Straße, jeweils auf Höhe von Modehaus Fischer und Kaufland beginnend, unter die Schienen abgesenkt werden soll, entsteht laut Bahn kein Tunnel, sondern ein sogenannter Trog. Züge sollen ihn per Brücke überqueren. Mit dem Bau soll es 2014 im Zuge des Bahnhofsumgestaltung losgehen. Die Vorbereitungen starten ein Jahr davor. Abgeschlossen sein soll das Projekt Ende 2016.

Den Planungen nach wird der Tauchaer Bahnhof als Umsteigeknotenpunkt zwischen Straße und Schiene neu hergerichtet. Dank des dann fertigen City-Tunnels sollen Pendler in Windeseile ins Leipziger Zentrum gelangen können, ohne dabei das Auto nutzen zu müssen. Obwohl das Vorhaben von der DB ausgeht, ist die Stadt per Eisenbahnkreuzungs-Gesetz finanziell an einzelnen Projektabschnitten beteiligt. Die Kosten werden demnach gedrittelt.

So sind im Haushalt der Stadtverwaltung 1,5 Millionen Euro für das gesamte Projekt reserviert. Doch schon allein für die Beseitigung des Bahnüberganges in der Portitzer Straße, samt Trogbau und Brücke, schätzen die Bahn-Planer die Kosten auf zirka 5,6 Millionen Euro. Sowohl Bürgermeister Holger Schirmbeck (SPD) als auch Bauamtsleiterin Barbara Stein sind von der Summe überrascht. „Das hätte erhebliche Auswirkungen auf unsere Finanzplanungen“, sagt Schirmbeck. „Da muss ich passen“, fügt Stein an, die am Montag den Sachverhalt prüfen will. Die Rechnung der Stadtverwaltung beruht auf Informationen der Bahn von 2010. Da sollte die Maßnahme noch zirka drei Millionen Euro kosten.

Alexander Bley

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