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Bauarbeiten für Barrierefreiheit

Borde werden abgesenkt Bauarbeiten für Barrierefreiheit

Seit einigen Wochen gibt es an manchen Straßenecken in Taucha kleine Baustellen. Aktuell ist das in der Poststraße/Ecke Heinrich-Heine-Straße zu beobachten. Hier werden, wie schon zuvor an anderen Stellen, von Mitarbeitern des Bauhofes Taucha hohe Bordsteinkanten abgesenkt, damit Rollstuhlfahrer und Senioren mit ihren Rollatoren künftig besser vorankommen.

Die Bauhof-Mitarbeiter Tony Leitsmann (links) und Steffen Lichtenfeld sorgen in der Poststraße/Ecke Heinrich-Heine-Straße für Barrierefreiheit.

Quelle: Olaf Barth

Taucha. Seit einigen Wochen gibt es an manchen Straßenecken in Taucha kleine Baustellen. Aktuell ist das in der Poststraße/Ecke Heinrich-Heine-Straße zu beobachten. Hier werden, wie schon zuvor an anderen Stellen, von Mitarbeitern des Bauhofes Taucha hohe Bordsteinkanten abgesenkt, damit Rollstuhlfahrer und Senioren mit ihren Rollatoren künftig besser vorankommen.

Initiiert worden war das Ganze von der Tauchaerin Katrin Freudenau. Die Rollstuhlfahrerin wohnt in der Zwick’schen Siedlung und hatte die Nase voll von den hohen Bordsteinkanten. Denn nicht immer sei sie mit einer hilfreichen Begleitung unterwegs. „Da kommt man dann nur mit großer Mühe zum Einkaufen oder zu den öffentlichen Verkehrsmitteln voran, wenn es immer wieder hoch und runter geht“, sagte die Tauchaerin. Deshalb habe sie sich im Oktober auf den Weg ins Rathaus gemacht, um dort mit Ordnungsamtschef Jens Rühling über das Problem zu sprechen und Veränderungen anzuregen.

Dabei war auch der Weg ins Rathaus gar nicht so einfach. Seit vielen Jahren wird dort schon über einen barrierefreien Zugang gesprochen, nur passiert ist noch nichts. Freudenaus Begleitung und Rathausmitarbeiter halfen, die Rollstuhlfahrerin über die Treppen des Haupteingangs ins Rathaus zu bugsieren. „Herr Rühling hat ja selbst mit angepackt und ein offenes Ohr für die Probleme, sodass wir eine Vor-Ort-Begehung vereinbarten“, schilderte die Betroffene das Ergebnis ihres Besuchs. An der Begehung entlang der Wege, die ein Rollstuhlfahrer dort zurücklegen muss, nahm auch Tauchas Bauhof-Chef Marco Haferburg teil. Dabei wurden jene zehn Ecken festgelegt, an denen die Borsteinkanten abgesenkt werden sollten. „Es ist schön, dass das alles recht zeitnah passierte. Dort, wo bereits gearbeitet wurde, reicht es und hat sich die Situation verbessert. An anderen Stellen besteht noch dringender Handlungsbedarf, zum Beispiel an der Straßenbahnhaltestelle Theodor-Körner-Straße“, weiß Freudenau.

Der Bauhof ist mit den Arbeiten ja noch nicht fertig, sagte Haferburg. Auch eine Firma war an einigen Stellen für die Arbeiten beauftragt worden. Gehandelt wurde und wird in der Friedrich-Engels-, Theodor-Körner-, Walter-Rathenau-, Klebendorfer- und Poststraße. Finanziert werde das Ganze aus dem Budget des Bauhofes, sagte Haferburg, ohne aber eine konkrete Summe für Material und Arbeitsstunden zu nennen.

Von Olaf Barth

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