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Baufirma versenkt neuen Schacht in die B 87-Kreuzung

Baufirma versenkt neuen Schacht in die B 87-Kreuzung

Gestern gab es für Schaulustige an Tauchas B 87-Baustelle wieder etwas zu sehen. Ein zwei Meter hoher Abwasserschacht hing am Kran und wurde langsam in die große Baugrube mitten auf der Kreuzung hinabgelassen.

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Mit einem Kran wird der zwei Meter hohe und zehn Tonnen schwere Abwasserschacht in die Baugrube gehoben.

Quelle: Olaf Barth

Taucha. Vorher hatten Arbeiter vom Unternehmen Reif Baugesellschaft mbH aus Schkeuditz-Freiroda den Untergrund auf der richtigen Höhe geglättet, sodass später problemlos die aus den verschiedenen Richtungen kommenden Kanäle perfekt in den Schacht eingebunden werden können. Dessen Abfluss mündet in einem älteren, gemauerten Kanal, in dem das Wasser dann weiter Richtung Graßdorfer Straße fließen kann.

 "Bei dem Fertigteil handelt es sich um ein sogenanntes Vereinigungsbauwerk, an dem die ganzen Kanäle unter der Kreuzung aufeinander treffen. Mit den Arbeiten bei diesem Projekt liegen wir im Plan, der für Ende November geplante Endtermin ist nicht gefährdet", informierte für die Kommunalen Wasserwerke Leipzig Sprecher Marc Backhaus. Nachdem der Schacht in seine endgültige Position gebracht war, hievte der Kran auch noch einen großen Deckel auf das im Durchmesser drei Meter umfassende Bauwerk. Später rollt wieder ein Teil des hiesigen und osteuropäischen Schwerlastverkehrs über den Bundesstraßen-Schacht.

 Interessierte Beobachter waren gestern auch zwei Fachleute. Lothar Anger (60) vom Leipziger Ingenieurbüro Martin war für die Bauüberwachung zuständig. Er zeigte sich mit den Arbeiten zufrieden. Auch Uwe Pletz sagte lächelnd: "Das haben sie gut gemacht." Der 42-Jährige ist Anwendungstechniker und war im Auftrag der Firma Amiantit Germany GmbH vor Ort. Das in Mochau bei Döbeln ansässige Unternehmen hatte den Schacht gebaut und am Mittwoch mit einem Sondertransport auf die Reise geschickt.

 Der Einbau des neuen Schachtes ist allerdings nur ein Baustein in dem im März begonnenen Gesamtprojekt. Bei dem rund 1,5 Millionen Euro teuren Investitionsvorhaben werden laut KWL 110 Meter Mischwasserkanal, 180 Meter Hausanschlusskanäle sowie 350 Meter Trinkwasserleitungen verlegt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.07.2015
Olaf Barth

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