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Bauhof holt Laubsäcke ab

Bauhof holt Laubsäcke ab

Wer in Taucha an einer Straße mit vielen Bäumen wohnt, hat im Herbst eine ganze Menge zu tun. Denn das Sauberhalten von Fußweg und Straße gehört zu den Anliegerpflichten.

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Die Linden in der Matthias-Erzberger-Straße werden bald ihr Laub verlieren. Dessen Entsorgung organisiert die Stadt nun neu.

Quelle: Olaf Barth

Taucha. Doch das eingesammelte Laub muss nicht auf eigene Kosten entsorgt werden. Bisher war es so, dass Anwohner einfach die mit dem Laub gefüllten Säcke an den Rand stellten, und die dafür eingeteilten Saisonkräfte im Herbst in diesen Straßen nach den Säcken Ausschau hielten und einsammelten. "In diesem Jahr wollen wir das anders organisieren und effektiver gestalten. Deshalb werden für die betroffenen Straßen Touren zusammengestellt. Die Anwohner werden rechtzeitig informiert und gebeten, die Säcke erst einen Tag vor dem Abholtermin auf die Straße zu stellen", erklärte gestern Bürgermeister Holger Schirmbeck (SPD) gegenüber der LVZ. Übernehmen wird das Einsammeln der Säcke ab 1. Oktober der städtische Bauhof.

Hintergrund dieser Umstellung sei die Tatsache, dass die "arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen" mit den befristet Beschäftigten nicht mehr effizient zu gestalten seien und nicht mehr greifen würden. "Wir stellen deshalb ab 1. Oktober im Bauhof zwei neue Vollzeit-Mitarbeiter mit gärtnerischer Ausbildung im Bauhof unbefristet ein. Sie sollen sich künftig um die Grünflächenpflege kümmern, kommen aber natürlich auch beim Winterdienst und bei Straßenreparaturen mit zum Einsatz", erklärte Schirmbeck. Das Bauhof-Team wächst damit von neun auf elf Mitarbeiter an.

Schirmbeck kündigte zeitgleich mit den organisatorischen Änderungen auch eine stärkere Kontrolle der Säcke an. "In den letzten Jahren gab es einen rasanten Zuwachs an Laubsäcken, aber nicht, weil die Bäume plötzlich mehr Laub abgeworfen haben. Vielmehr hat sehr zugenommen, dass mit diesen Säcken auch privater Gartenabfall und sogar Hausmüll entsorgt wurde. Dafür sind die öffentlichen Gelder allerdings nicht vorgesehen", beschrieb Schirmbeck die Erfahrungen der letzten Jahre.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 20.09.2013

Olaf Barth

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