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Taucha Besucheransturm bei Hexenfeuer
Region Taucha Besucheransturm bei Hexenfeuer
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21:00 01.05.2011
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Taucha

In den kulinarischen Genuss für 1,50 Euro konnten am Sonnabend die weit über tausend Gäste des Hexenfeuers in der Graßdorfer Straße kommen. Zum neunten Mal richtete der Tauchaer Hundesportverein das kleine Volksfest aus. Anfänglich zählten die Veranstalter etwas mehr als 100 Leute, mittlerweile hat sich die Besucherzahl mehr als verzehnfacht.

Der Besucheransturm machte die Organisation des Festes aufwändig. Insgesamt 50 Vereinsmitglieder waren auf den Beinen. Dieses Jahr musste sogar eine Sicherheitsfirma engagiert werden. Fast ein Dutzend muskulöse Männer im weißen T-Shirt achteten darauf, dass Betrunkene und Störenfriede nicht auf das Festgelände kamen. „Besonders bei so vielen Besuchern haben wir eine große Verantwortung, dass nichts passiert“, sagte der Vereinsvorsitzende Dirk Keller.

Kaum eine ruhige Minute hatte der 46-jährige Tauchaer. Per Funkgerät mit Bühne und Einlass verbunden, musste er Anweisungen erteilen und Probleme klären – ein Rastloser inmitten des feiernden Partyvolks.

Und allerlei Trubel und Klamauk wurde aufgefahren: Kinder wurden zur Prinzessin oder wahlweise zum Tiger geschminkt. Eine Hüpfburg wurde aufgeblasen und Knüppelkuchen über offenem Feuer kross gebacken. Die Besucher lieferten sich einen Wettkampf im Gummistiefel- und Teebeutelweitwurf. Auf dem großen Geschicklichkeitsparcours stellten Hunde ihr Können und ihre Folgsamkeit unter Beweis.

Um 20 Uhr wurde das Hexenfeuer angefacht. Es gab einen Lampionumzug und ein Feuerwerk. Nur ein Höhepunkt musste ausfallen: Dogdancing – Show mit tanzenden Hunden – musste wegen Krankheit abgesagt werden. Das riesige Feuerwerk spät am Abend machte das jedoch mehr als wett.

Den Rummel genossen auch drei junge Damen. Noch mehr Blicke als Marie-Kristin (21), Anne-Kathrin (17) und Christin (19), zogen jedoch ihre vierbeinigen Freunde auf sich: Gismo, Luna und Pepe – brav tänzelten die zwei kleinen Chihuahua-Rüden und die französische Bulldoggen-Dame vor den Damen her. „Ich möchte gern Mitglied im Verein werden“, sagte Marie-Kristin Köhler. Zwar wisse sie noch nicht, ob sie aufgenommen werde, aber ihr hell befellter Freund habe Erziehung nötig. Allzu oft belle der gut ein Jahr alte Rüde andere Hunde bei den ausgedehnten Spaziergängen nach Feierabend durch die Tauchaer Parks an. Das müsse sich ändern.

Benjamin Böhme

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