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Taucha Bowlingdschungel Taucha eröffnet
Region Taucha Bowlingdschungel Taucha eröffnet
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11:33 30.05.2011
René Werner und Ehefrau Estela betreiben den neu eröffneten Tauchaer Bowlingdschungel. Tim und Nadine gehörten zu den ersten, die die Bahn nutzten. Quelle: Olaf Barth
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Taucha

Zahlreiche Stadträte und Vertreter von Vereinen waren der Einladung des Betreibers René Werner gefolgt und ließen schon mal die Kugeln rollen. „Das hat Taucha gefehlt. Hier wird eine Lücke geschlossen und die Stadt aufgewertet. Bisher gab es in Taucha keinen großen Saal. Toll, dass er von Vereinen und Parteien künftig kostenlos genutzt werden kann“, zeigte sich Oberschützenmeister Werner Dölz (71) begeistert von dem Konzept und seinen ersten Eindrücken.

Für fast 200 Leute hat der Saal über der Bowlingbahn Platz, der passenderweise den Namen Taucha trägt und in dem auch kulturelle Veranstaltungen stattfinden sollen. An der Wand prangt das Rathaus im Dschungel, gemalt vom Tauchaer Schnellzeichner Jo Herz. Werner freute sich über die vielen lobenden Worte und Erfolgswünsche. Schuld am Hang des Bauunternehmers zur Gastronomie seien dessen Eltern, beide selbst Gastronomen. „Sie haben mich als Kleinkind zum Schlafen immer in den Weinkeller geschoben. Das hat abgefärbt“, sagte er lachend in seiner kurzen Ansprache. Gemeinsam mit seiner philippinischen Ehefrau Estana will Werner künftig nicht nur zum Bowlen, sondern auch ins Café und zum Genießen der deutschen und philippinischen Speisen einladen. Noch weiter in die Vergangenheit, 500 Jahre, reiste Verleger Dieter Nadolski in seiner Rede. Denn damals sei wie jetzt eine außergewöhnliche Einrichtung eröffnet worden in der ebenso etwas für Geist, Körper und Geselligkeit getan werden konnte: die Baderei.

Zur Premiere heizte im Saal die Band Männerselbsthilfegruppe der Bluesfreunde den Gästen mit richtig guten, handgemachten erdigen Blues-Rhythmen ein. Dabei schonte Frontmann Jörg ter Vehn seine Stimmbänder nicht und überraschte viele der Gäste, die ihn sonst eher als den kritischen Lokal-Reporter kennen. An dem Abend tauschte er jedoch Stift und Kamera gegen Gitarre und Banjo und trug so mit seinen gleichfalls gut aufgelegten fünf Musiker-Freunden, allesamt mit dem Blues im Blut, zur tollen Stimmung bei. „Super, genau meine Musik“, schwärmte der Tauchaer Frank Gäbler, und war mit der Begeisterung nicht allein.

@www.bowlingdschungel.de

Olaf Barth

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