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Taucha Brandschutz-Profis wählen Taucha wegen guter Lage
Region Taucha Brandschutz-Profis wählen Taucha wegen guter Lage
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21:00 16.07.2010
Der Tauchaer Gewerbepark Rösl von oben. Hier lässt sich ab Ende des Monats die Firma Multimon Industrieanlagen nieder, die sich vor allem um Brandschutz kümmert.
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Taucha

Vorausgegangen sei eine genaue Standortuntersuchung, erzählt Anke Bartelt als Leiterin des neue Servicecenters. Multimon habe schon eine Reihe von Großkunden in der Region, die es zu betreuen gelte. Darüber hinaus sei die Nähe zum Autobahnkreuz wichtig und eben eine entsprechend große Halle. Der Raum Leipzig sei für die Zwecke von Multimon am zentralsten gelegen, so das Ergebnis der Prüfung. „Wir wären ja auch nach Leipzig gegangen. Aber was wir wollten, haben wir nur in Taucha gefunden“, sagt sie.

Im Gewerbepark Rösl an der B87 öffnet die Münchner Firma nun am Monatsende ihr Servicecenter, stellt sich vor und feiert zunächst einmal mit den anderen Mietern ein zünftiges Weißwurstfrühstück.

Multimon, nach eigenen Angaben seit mehr als 20 Jahren im Brandschutzanlagen-Geschäft tätig mit Filialen in West- und Osteuropa, hat von Taucha aus eine Menge vor. „Wir betreuen von hier aus den Raum zwischen Dresden-Erfurt bis hoch nach Hamburg und Greifswald und ganz Ostdeutschland“, erläutert Bartelt. Zunächst einmal werde dafür ein Technikteam mit drei Leuten anfangen. „Wir wollen aber im nächsten halben Jahr einen Kaufmann und 15 weitere Mitarbeiter einstellen“, kündigt sie an. Gesucht würden vor allem Techniker mit Erfahrung in Brandschutzanlagen und Sprinklermonteure, als Äquivalent dazu aber auch Heizungs- und Sanitäranlagenbauer. Auf Sicht solle das Servicecenter zu einer Niederlassung ausgebaut werden, erklärt die Betriebswirtin den Hintergrund der Einstellungen.

Die zentrale Lage Taucha an Autobahn und Bundesstraße hatte in den vergangenen Monaten schon zu mehreren Neuansiedlungen geführt. Procylon, eine Software-Firma mit Schwerpunkt beim E-Government, restaurierte eine alte Fabrikantenvilla an der Leipziger Straße. Und Wincor-Nixdorf, internationale Größe bei Geldautomaten und Kassensystemen, hat sein Rechnungswesen ins alte Lintec-Gebäude im Gewerbegebiet an der Autobahn verlegt.

Achim Teichmann, Chef der Kommunalen Immobilienverwaltung berichtete jüngst von weiteren Anfragen nach mietbaren Hallen. Er habe jedoch nichts mehr zur Verfügung, sagte er. Jörg ter Vehn

Jörg ter Vehn

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