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Taucha Broschüre mit Tauchaer Denkmalen
Region Taucha Broschüre mit Tauchaer Denkmalen
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14:50 19.05.2015
Jürgen Ullrich, Nico Graubmann und Andreas Schneider (v. l.) mit den ersten Denkmalbroschüren. Quelle: Reinhard Rädler

Erfreulich für den Vereinsvorsitzenden Jürgen Ullrich war das beachtliche Interesse vieler Besucher für das Rittergutsmuseum. "Ich hatte Gäste, die über eine Stunde blieben und viele Fragen stellten. Ich habe eigentlich permanent Führungen gemacht", zeigte sich Ullrich nach einem anstrengenden Tag zufrieden. Zum Beginn des Schautages hatte er zudem am Eingangstor ein "Lutherweg-Emblem" und am Haus sechs eine Infotafel zu den Mühlsteinen aus der Steinwegsmühle enthüllt (die LVZ berichtete).

Der umtriebige Verein nutzte zugleich den offiziellen Anlass dieses Tages, um eine Broschüre über "Denkmale, Erinnerungs- und Gedenkstätten der Stadt Taucha in Vergangenheit und Gegenwart" an die Öffentlichkeit zu übergeben. Auch Taucha habe eine reiche Denkmalkultur, so Ullrich im Geleitwort der Broschüre, "die im Alltag häufig übersehen" werde und "die bei der Bevölkerung oft unbekannt" ist. Dieses stadtgeschichtliche Nachschlagewerk, wie es Ullrich bezeichnete, ist in einem Projekt des Neigungskurses Geschichte der Oberschule der Parthestadt im Schuljahr 2013/2014 entstanden. In Zusammenarbeit mit dem Förderverein Schloss Taucha haben 16 junge Forscher in Taucha und den Ortsteilen insgesamt 27 Stätten der Erinnerung aufgesucht - manche regelrecht aufgespürt -, ihre geschichtlichen Zusammenhänge erforscht, fotografiert und die Ergebnisse dokumentiert. 15 Objekte davon sind im aktuellen Heft zu finden. Ein zweiter Teil mit den restlichen zwölf, vor allem aus den Ortsteilen sowie auch Denkmale, die aus diversen Gründen nicht mehr existieren, soll im Jahr 2015 folgen.

"Viele der Schüler haben sich, natürlich mit unterschiedlich anhaltender Begeisterung, im Kurs zum ersten Mal ernsthaft mit der Geschichte Tauchas befasst", schilderte Geschichtslehrer Andreas Schneider, der Leiter des Schülerprojektes. Jasmin Barth, Rosalie Janzen, Jessica Krause, Maik Hahner und Gloria Göthel aus den Klassen 9a und 9b seien dabei die Aktivsten gewesen.

Großzügige Hilfe bei ihrer Projektarbeit fanden Schüler bei ihren Recherchen in den Archiven des evangelischen Pfarramtes und im Heimatmuseum sowie in den Publikationen und Aufzeichnungen des Ortschronisten Detlef Porzig. Die 500 Broschüren, die mit Unterstützung von EnviaM entstanden, sind im Bürgerbüro, in der Buchhandlung Leselaune in der Oberschule sowie beim Schlossverein erhältlich.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 16.09.2014
Reinhard Rädler

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