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Taucha Buddhisten beenden in Taucha ihren Kongress
Region Taucha Buddhisten beenden in Taucha ihren Kongress
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10:00 21.07.2016
Gemeinsam mit ihrem Generalsekretär Thich Duc Thien (vorn) gestalten die vietnamesischen Buddhisten in Taucha die Abschlusszeremonie ihres einwöchigen Kongresses. Quelle: Foto: Olaf Barth
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Taucha

In Taucha Mehrzweckhalle endete letzten Sonntag der einwöchige Kongress vietnamesischer Buddhisten. Rund 500 Gläubige aus 16 Nationen weilten in der Parthestadt, um hier gemeinsam zu meditieren, Mantras zu singen und Erfahrungen auszutauschen. An der Abschluss-Zeremonie nahm mit Thich Duc Thien erstmals auch der Generalsekretär der vietnamesischen Buddhisten teil.

Thien dankte Taucha für die Gastfreundschaft und tolerante Atmosphäre. Es freue ihn, dass sich die Stadt für die Pläne seines Glaubensbruders Quan Vinh Dao offen zeigt. Dieser will auf seinem Grundstück am Tauchaer Bahnhof einen originalen buddhistischen Tempel errichten (die LVZ berichtete). Als Zeichen der Wertschätzung überreichte der Buddhist Tauchas Bürgermeister Tobias Meier (FDP) die bildliche Darstellung eines Tempel, die aus farbigem Sand und Halbedelsteinen angefertigt wurde.

Meier betonte seinerseits, dass Taucha durch die Nähe zur Messe- und Halbmillionenstadt Leipzig mit deren jahrhundertealten Handelswegen stets Neuem aufgeschlossen war und ist. Dazu gehörten auch die Vielfalt und der Respekt gegenüber Religionen. „Wir sind eine internationale, weltoffene und tolerante Stadt“, so Meier. Das zeigten unter anderem auch der intensive Austausch mit den 1200 Kilometer entfernten Partnerstädten Chadrac und Espaly in Zentralfrankreich oder das Maultrommel- und Weltmusik-Festival Ancient Trance, zu dem tausende Besucher aus allen Himmelsrichtungen pilgern.

Meier würdigte, dass Dao den Namen seiner Wahl-Heimatstadt Taucha in die Welt hinausträgt. „Die etwa 400 Quadratmeter große, reich verzierte und ganz in Handarbeit gefertigte Pagode wird weit über die Stadtgrenzen von Taucha hinaus Strahlkraft entwickeln. Die Neugier und Vorfreude ist groß, ich unterstütze wie viele andere Bürger unserer Stadt den Tempelbau.“

Von Olaf Barth

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