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Taucha Buddhisten beten in Taucha für den Weltfrieden
Region Taucha Buddhisten beten in Taucha für den Weltfrieden
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13:49 19.05.2015
Elke Müller von Tauchas Stadtverwaltung begrüßt die buddhistischen Kongress-Teilnehmer in der Parthestadt. Quelle: Olaf Barth

Denn Fahrzeuge unter anderem aus der Schweiz, Tschechien, den Niederlanden und verschiedenen Städten Deutschlands zeugten von vielen Gästen aus anderen Regionen. Insgesamt waren rund 150 Besucher zu der feierlichen Eröffnungsveranstaltung des fünften Tauchaer Internationalen Kongresses der Buddhisten gekommen.

Um unabhängig von der gesellschaftlichen Stellung, der beruflichen Position oder dem religiösen Rang Gleiche unter Gleichen zu sein, haben sich die Buddhisten einheitlich ihren braunen Haitan übergestreift und weiße Socken angezogen. In dem kuttenartigen Umhang steckten Vietnamesen aus Deutschland sowie aus Staaten verschiedener Kontinente. Zu den eingangs genannten Nationen wurden auch noch Gäste aus den USA, Dänemark, Frankreich und Norwegen genannt. Der Tauchaer Organisator Quang Vinh Dao begrüßte die Teilnehmer aus der ganzen Welt und dankte der Stadt Taucha, die es erneut ermöglicht habe, diesen Kongress an der Parthe stattfinden zu lassen.

Als Vertreterin der Stadtverwaltung überbrachte Fachbereichsleiterin Elke Müller gemeinsam mit ihrer Kollegin Petra Winkler die besten Wünsche von Bürgermeister Holger Schirmbeck. "Wir heißen die Teilnehmer in Taucha herzlich willkommen und wünschen Ihnen allen in den nächsten zehn Tagen einen sehr guten Verlauf ihres Kongresses", sagte Müller.

Ehe die Zeremonie mit Gebeten, dem Singen von Mantras und Meditation abgeschlossen wurde, ergriff der religiöse Lehrmeister Dieu Am das Wort. Der aus Australien gekommene Buddhist hatte jenen Glaubenszweig der Lehre vom reinen Land begründet, der jetzt auf dem Kongress im Mittelpunkt steht. "Lasst uns mit unserer Veranstaltung dazu beitragen, dass wir unsere Herzen noch mehr öffnen, um für andere Menschen da zu sein. Ich hoffe, dass wir Taucha beim Wachstum helfen und eine kulturelle Bereicherung sind, aber der Kongress auch für uns selbst eine Unterstützung ist und positive Impulse in die Gesellschaft sendet." Zum Schluss der Eröffnungszeremonie lud Dieu Am dazu ein, für den Weltfrieden zu beten und dafür , "dass wir hier zehn wundervolle Tage haben werden".

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.07.2014
Olaf Barth

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