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Bürgerinitiative kündigt Klage gegen B87n an

Bürgerinitiative kündigt Klage gegen B87n an

„Skandalös“, „undemokratisch“, „rechtlich untragbar“: Die Bürgerinitiative „Alternative B87“ verschärft in ihren Kampf gegen die Neubautrasse den Ton und kündigt an, das Verfahren mit Klagen verzögern zu wollen.

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Mit Plakaten wie diesen machen Bürger in und um Taucha ihren Unmut gegen die geplante B87n deutlich.

Quelle: Jörg ter Vehn

Taucha. Rund zwei Dutzend Vereinsmitglieder trafen sich Donnerstagabend zur Jahreshauptversammlung im Ratskeller Taucha. Nach Formalien und der Wiederwahl des Vorstands ging es um die jüngst von der Landesregierung eingebaute Hintertür im Beschluss des Regionalen Planungsverbandes (RPV) Westsachsen (die LVZ berichtete). Mit der könnte die vierspurige Trasse doch noch durch die Parthenaue zwischen Panitzsch und Taucha hindurch gebaut werden – was Tausende Anlieger mit Einwänden beim RPV verhindern wollten und zunächst vom Verband auch so beschlossen worden war.

„Die gravierende Wende kam nur mit Verzögerung bei den Leuten an“, weiß BI-Sprecher Thomas Becher. Viele hätten sich schon in Sicherheit gewiegt, fühlten sich jetzt erst recht hintergangen. Das „undemokratische Vorgehen“ der Landesregierung habe viele an längst vergangene Zeiten erinnert. „Es hat aber auch zu einer erhöhten Kampfbereitschaft geführt, weil die Leute jetzt wütend sind“, sagte er.

Die BI werde die „rechtswidrigen Elemente“ des Verfahrens nachweisen und publik machen, kündigte er an. Dadurch werde das Verfahren sich „richtig in die Länge“ ziehen, „solange bis kein Geld mehr für die Straße da ist“, meinte Becher. Er riet den Befürwortern der Trasse, beim Autobahnamt darauf zu drängen, dass der in der Region schon gefundene Kompromiss für die Straße – nördlich an Taucha entlang – nicht verlassen werde.

Eine Reihe von Aktionen plant die Bürgerinitiative in den nächsten Wochen. So wird es am 7. Dezember um 20 Uhr eine Infoveranstaltung in der Grundschule Am Park in Taucha geben. Für den 16. Dezember sieht die Initiative eine Protestdemonstration bei der nächsten RPV-Sitzung in Großpösna vor. „Dort wird es zur Sache gehen. Unsere Leute werden sich mal so richtig Luft machen“, kündigte er an. Nächste Woche treffen sich zudem die Vorstände der befreundeten BIs aus Taucha und Borsdorf, um ihr Vorgehen zu koordinieren.

Jörg ter Vehn

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