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Taucha Café Sitz: Baustart im Frühjahr?
Region Taucha Café Sitz: Baustart im Frühjahr?
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13:55 19.05.2015
Auf dem Areal hinter dem Zaun soll eine Seniorenresidenz entstehen. In den letzten 20 Jahren hat sich dort ein kleines Biotop mit viel Bewuchs entwickelt. Quelle: Olaf Barth

"Jetzt wird geprüft, ob eine Verlängerung möglich ist. Wenn ja, gilt das für zwei weitere Jahre", sagte gestern LRA-Pressesprecher Rayk Bergner. Ob es so kommt, sei offen, da noch nicht alle Stellungnahmen der beteiligten Ämter und Behörden vorliegen. Bergner bestätigte, dass sich der Antrag weiterhin auf die Errichtung einer Seniorenresidenz bezieht.

Zu denen, die um eine Stellungnahme gebeten wurden, gehört auch Tauchas Stadtverwaltung. Wie Bürgermeister Holger Schirmbeck (SPD) unlängst bekräftigte, hätte die Stadt an dieser Stelle lieber ein anderes Projekt, auch etwas mit Gastronomie. "Aber wir entscheiden das nicht. Das ist ein Privatgrundstück mit Baugenehmigung. Wir haben jetzt zwei Monate Zeit, uns eine Meinung zu bilden. Ob wir dem Verlängerungsantrag zustimmen, ist noch offen", so Schirmbeck. Er revidierte seine frühere Aussage, dass die Stadt sich beim Landratsamt gegen das Projekt ausgesprochen hat: "Wir hatten beim letzten Mal doch unser Einvernehmen erteilt. Eine Ablehnung von uns kann aber durch das Einvernehmen des Landratsamtes ersetzt werden, das ist eine baurechtliche Entscheidung."

Erstmals seit längerem erreichte die LVZ gestern wieder jemanden in der Berliner Firma PeWoBe. Dort arbeitet Projektbetreuer Maximilian Schleicher, der von Geschäftsführerin Birgit Bley zum Ansprechpartner bestimmt wurde. Sie selbst hatte die schon vor Wochen von ihr angekündigten Informationen nicht geliefert. Schleicher verweist nun auf die eigentliche Zuständigkeit der Arwi-Taucha GmbH. Das sei eine Grundstücksgesellschaft mit Sitz in Flensburg, deren Besitzer nun in Taucha investieren wollen. "Mehr möchte ich über die Firmenbeziehungen und die Personen, die dahinter stehen, nicht sagen", hält sich Schleicher bedeckt.

Der 35-Jährige will auch nichts Konkretes über das Projekt sagen: "Wir warten die Entscheidung der Behörden über unseren Verlängerungsantrag ab." Bei einer Zustimmung rechne er aber frühestens im Frühjahr mit einem Baustart. Denn: "Wir müssen hier ja auch Bäume fällen, das ist erst im Herbst erlaubt. Und im Winter wollen wir nicht bauen."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.08.2014
Olaf Barth

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