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Chronik von Taucha vorgestellt

Chronik von Taucha vorgestellt

Mit so vielen Besuchern hatte niemand gerechnet: Im prallvollen Saal des Bowlingdschungels wurde am Donnerstagabend Tauchas Chronik vorgestellt. Verleger Dieter Nadolski führte in gewohnt charmanter Art in das 200 Seiten starke Werk von Detlef Porzig ein, der Männerchor Taucha sang unter anderem Trinklieder dazu und die Parforcehornbläser Taucha-Sachsen stießen in ihre Hörner.

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Chronik fertig: Autor Detlef Porzig, Herausgeber Steffen Pilz und Verleger Dieter Nadolski (von links).

Quelle: Jörg ter Vehn

Taucha. „Ein guter Auftakt zum Tauschen“, fand Steffen Pilz vom Heimatverein, der als Herausgeber des Buches firmiert.

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Die meisterlichen Bläser der Jagd- und Parforcehorngruppe Taucha-Sachsen bei ihrem Ständchen im Bowlingdschungel.

Quelle: Jörg ter Vehn

Beide Musikgruppen hätten einen Bezug zur Chronik, erläuterte Nadolski: Über den Chor sei im Buch zu lesen, dass er 1845 gegründet wurde und damit der älteste noch existierende in Taucha sei. Die deutlich jüngeren Bläser würden als mehrfache Meister und Gewinner zahlreicher Titel sicher im künftigen zweiten Teil der Chronik, die Porzig avisiert habe, vertreten sein.

Der Autor erzählte eher zurückhaltend und leise über seine Arbeit an dem Werk. Am schwierigsten sei gewesen, die überall verstreuten Daten zur Geschichte zu sammeln und zu überprüfen. Sehr bedrückt habe ihn dabei die große Not der Bürger während der großen Kriege, aber auch die hohe Zahl von Kindstötungen. Auch die Toten des Ersten Weltkrieges listete Porzig im Anhang auf.

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Auch der Männerchor Taucha trug zum Gelingen des Abends bei.

Quelle: Jörg ter Vehn

Das Buch steckt voller Daten und Fakten von 8000 vor Christus bis 1918, die man nicht wissen muss, aber jetzt erfahren kann: So wurde zum Beispiel 1900 ein Silberschatz bei einem Hausabbruch gefunden, ein Lamm mit zwei Mäulern geboren, wurden an der Sächsisch-Preußischen Grenze die Nummernpfähle durch Granitsteine ersetzt und der Kegelclub Fidelitas gegründet.

Jörg ter Vehn

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