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DRK-Altenpflegeheim Am Veitsberg erhält die Note "sehr gut"

DRK-Altenpflegeheim Am Veitsberg erhält die Note "sehr gut"

Taucha. Jetzt liegt es schriftlich vor: Das DRK-Altenpflegeheim Am Veitsberg in Taucha ist „sehr gut“. So bewertete es jetzt der Medizinische Dienst der Kassen (MDK).

. Mit einem Durchschnitt von 1,3 wird die Arbeit im Heim deutlich besser beurteilt als der Landesdurchschnitt, der bei 1,9 liegt.

„Wir sind richtig stolz“, sagt Heimleiterin Ramona Springsguth. Alle Abteilungen des Hauses seien an dem guten Abschneiden beteiligt gewesen, „das ist richtige Teamarbeit“, freut sie sich. Tatsächlich belegt der AOK-Pflegenavigator im Internet, dass die Tauchaer Einrichtung mit dem Angelika-Stift in Leipzig punktgleich auf Platz eins der Rangliste liegt. Noch sind aber nicht alle Heime in der Region von den strengen MDK-Prüfern untersucht worden.

Springsguth und ihr Pflegedienstleiter Jens Pfirschke wollen sich jedoch nicht auf den Lorbeeren ausruhen. „Im 80-seitigen Prüfbericht gibt es auch Empfehlungen, was noch zu tun ist“, sagt Pfirschke. Daraus werde ein Maßnahmeplan erarbeitet, der nun mit allen Kollegen abgearbeitet wird. „Das meiste, was bemängelt wurde, haben wir schon abgestellt“, erklärt Pfirschke. Dabei habe es sich oft nur um Mängel in der Dokumentation gehandelt. „Wir haben die jeweilige Leistung für die Bewohner erbracht, nur nicht entsprechend notiert“, erklärt Springsguth.

Für sie und Pfirschke sei wichtig, dass bei dem zweitägigen Besuch der unabhängigen Prüfer keine Pflegemängel festgestellt wurden und die befragten Bewohner ihrem Heim die Traumnote 1,0 bei der Zufriedenheit gaben. „Das ist auch für die Mitarbeiter mal eine Bestätigung“, sagt Pfirschke. 93 Senioren leben in dem Pflegeheim, werden von rund 50 Mitarbeitern umsorgt.

Damit die Fachkräfte nicht abreißen, würden derzeit zwei Mitarbeiter im Rahmen einer Fortbildung ein Projekt erarbeiten, bei dem vor allem in Schulen jungen Leuten die verschiedenen Berufsperspektiven in der Einrichtung aufgezeigt werden. „Vom Koch über die Hauswirtschaft bis zur Ergotherapie reicht das Spektrum“, sagt Springsguth. „Altenpflege ist eben mehr.“ Darüberhinaus könnten junge Leute ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ihren Zivildienst Am Veitsberg absolvieren. Zudem gebe es Praktikantenstellen für Diätassistenten, Ergotherapeuten und Sozialassistenten.

Jörg ter Vehn

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