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Dachstuhl eines unbewohnten Hauses in der Altstadt brennt

Dachstuhl eines unbewohnten Hauses in der Altstadt brennt

Ein Großaufgebot an Feuerwehren, Rettungswagen und Polizei rückte am Sonnabendmorgen in Tauchas Altstadt ein. Die Rettungsleitstelle Delitzsch hatte einen Wohnhausbrand im Bereich Schloßstraße/Leipziger Straße gemeldet und gegen 7.30 Uhr Sirenenalarm ausgelöst.

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Drei Wehren rückten am Samstag in der Altstadt zur Brandbekämpfung an.

Quelle: Olaf Barth

Taucha. "Glücklicherweise war die Situation nicht dramatisch. Es brannte an einer Stelle ein Dachbalken in einem unbewohnten Gebäude. Wir hatten das Feuer schnell unter Kontrolle", sagte der Tauchaer Wehrleiter Cliff Winkler. Die Brandursache liegt noch völlig im Dunkeln. Das Haus Nr. 19 war vom Strom schon lange abgeklemmt, die Pforte abgeschlossen. Die Kameraden mussten sich mit der Axt einen Weg durch die Eingangstür schlagen. Unter Atemschutz eilten sie in den Hof zum Brandherd.

Dass neben den Tauchaern mit vier Fahrzeugen auch die Eilenburger Wehr mit drei Einsatzfahrzeugen und die Merkwitzer mit einem anrückten, erklärte Winkler so: "Bei einem gemeldeten Hausbrand in der Altstadt muss man erst einmal mit dem Schlimmsten rechnen. Viele der alten Gebäude haben keine Brandschutzmauern, so dass zum schnellen Löschen tatsächlich viele Kräfte nötig sein könnten, um die Ausbreitung eines Brandes zu verhindern." Mit der Wärmebildkamera wurde nach der Brandbekämpfung das Dach noch gründlich untersucht. Die Polizei verständigte zwischenzeitlich die Hauseigentümerin in Berlin, die sich auf den Weg nach Taucha machte, um die Sicherung ihres Hauses zu organisieren. Auch medizinische Rettungskräfte waren vor Ort, mussten aber glücklicherweise nicht eingreifen. Weder die Anwohner noch einer der 25 im Einsatz befindlichen Kameraden wurden verletzt.

Wegen des Einsatzes kam es bis zum Mittag in Taucha zu Verkehrsbehinderungen. Die Polizei hatte im Bereich der Kreuzung Sommerfelder-/Leipziger-/Graßdorfer Straße die Zufahrt in die Altstadt gesperrt. Auch die Schloßstraße konnte nicht befahren werden.

 

 

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.10.2014
Olaf Barth

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