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„Das ist mir eine Ehre: „Häppchen“ Helga Piur liest im Café esprit

„Das ist mir eine Ehre: „Häppchen“ Helga Piur liest im Café esprit

Einen kurzweiligen, humorvollen und manchmal emotionalen Abend erlebten die Gäste der Blauen Stunde am Samstagabend im Café esprit. Im Rahmen der Lesereihe „Leipzig liest in Taucha“ stellte die Schauspielerin Helga Piur ihre Biografie „Ein Häppchen von mir – Erinnerungen“ vor.

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Unterhaltsam und nachdenklich: Helga Piur liest aus ihrer Biographie.

Quelle: Susanne Weidner

Taucha. Etwa 40 Gästen kamen, um Helga Piur, bekannt aus der DDR-Arztserie „Zahn um Zahn“, zuzuhören. Häufig werde sie mit „Häppchen“ angesprochen, ihrem „alter Ego“ aus der Serie, erzählte die Schauspielerin. Die Sprechstundenhelferin sei noch immer präsent bei den Zuschauern. „Das ist mir eine Ehre“, so Piur.Von Beginn an zog die gebürtige Berlinerin das Publikum in ihren Bann. Gut gelaunt nahm sie kein Blatt vor den Mund und ihre „Berliner Schnauze“ unterstrich ihr authentisches Auftreten. Ihre Lesung war gespickt mit Anekdoten aus dem reichhaltigen Fundus ihrer Erlebnisse mit Kollegen: wie Helga Hahnemann ihr vor einem Auftritt Mut zusprach oder wie ihr bei den Aufnahmen der Hochzeitsszene von „Zahn um Zahn“ der eigene Stiftzahn in den Brautstrauß fiel.Aber nicht nur freudige Ereignisse gehören zu ihrer Biografie. Auch die nachdenkliche Helga Piur war zu erleben. Ein Rückschlag, als sie von der Berliner Schauspielschule abgelehnt wurde. „Viele Tränen sind geflossen“, so Piur. Trotzdem blieb der Wunsch, Schauspielerin zu werden. Nachdem sie Eduard von Winterstein und seine Gattin bei einem privaten Vorsprechen von sich überzeugen konnte, wurde sie seine Meisterschülerin. Eine ihrer ersten Rollen war dann das Bastelinchen in der Kindersendung Bahnhof Puppenstadt. Zahlreiche Rollen folgten.„Mir ist das gemeinsame Erleben mit den Zuschauern wichtig“, sagte die 70-Jährige. „Je nach Publikum verändere ich die Geschichten, die ich erzähle.“ Und das Feedback der Gäste war positiv. Ihr habe die Lesung sehr gut gefallen, sagte Ursula Zaumseil. Ebenso Sabine Drubig und ihre Freundin Gisela Schuler, die zum ersten Mal bei einer Blauen Stunde waren. „Wir kommen bestimmt noch häufiger“, versprachen sie zum Schluss.

Susanne Weidner

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