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Dickes Dankeschön für Ex-Stadtwehrleiter Pauli

Dickes Dankeschön für Ex-Stadtwehrleiter Pauli

Nach Ex-Heimatvereinschef Helmut Köhler darf sich jetzt auch Ex-Stadtwehrleiter Wolfgang Pauli „Verdienstvoller Bürger der Stadt Taucha“ nennen. Bürgermeister Holger Schirmbeck nahm die Ehrung Donnerstagabend im Rahmen eines Empfanges zum Tag der Deutschen Einheit vor.

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Danke mit Nachdruck: Wolfgang Pauli (links) nimmt von Bürgermeister Holger Schirmbeck die Ehrung entgegen.

Quelle: Jörg ter Vehn

Taucha. Denn beides habe miteinander zu tun, so der Stadtchef. Mit der Wende seien auch bei der Freiwilligen Feuerwehr neue Strukturen zu schaffen gewesen. Ein neuer Wehrleiter sei dafür gesucht worden, „Wolfgang Pauli hat nicht lange gezögert“, so Schirmbeck.

Der Rest ist Geschichte, eine sehr erfolgreiche zudem. Die Tauchaer Wehr sei heute vom technischen Niveau her eine der bestausgestatteten der Region, genieße als Stützpunktwehr einen guten Ruf auch bei der Zusammenarbeit mit anderen Wehren, stehe im Vergleich zu anderen durch ihre kontinuierliche Nachwuchsarbeit personell vergleichsweise gut da, sagte Schirmbeck. Letztlich sei es Wolfgang Pauli zu verdanken, dass sich die Wehr heute in einem so guten Zustand befinde. Wie berichtet, fand im Frühjahr wohl Pauli größter Coup statt: Er und der Rest der „alten Garde“ dankten ab und ließen die Jungen an die Leitung. Seitdem ist Cliff Winkler, selbst aus der Tauchaer Nachwuchsschmiede und aus einer Feuerwehrfamilie wie Pauli stammend, neuer Stadtwehrleiter – und mit Anne Seifert erstmals auch eine Frau in der Chefetage.

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Verdienstvoller Bürger der Stadt Taucha: Die Medaille, die Wolfgang Pauli neben einer Urkunde erhielt.

Quelle: Jörg ter Vehn

Pauli habe in einer Phase, in der er durch die Wende auch persönlich Veränderungen durchgemacht habe, im Ehrenamt die Feuerwehr neu strukturiert, den Bau der Feuerwache auf damals noch freiem Feld vorangetrieben und für neue Ausrüstung gesorgt, sagte Schirmbeck. Dies alles sei mit außerordentlichem persönlichen Einsatz geschehen, sein Dank gehe daher auch an Paulis Familie und die Ehefrau, die ihn unterstützt habe.

Der 65-Jährige nahm anschließend Urkunde und Medaille entgegen – und schüttelte ausgiebig Stadträten, Kameraden der Wehren aus Taucha und Merkwitz sowie Gästen der Veranstaltung die Hände, kam kaum zum Büfett, das zu Ehren des Tages aufgefahren worden war.

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Für die künstlerische Umrahmung sorgte ein Quartett der Kreismusikschule mit eigens dafür einstudierten Stücken.

Quelle: Jörg ter Vehn

Zum Empfang von Bürgermeister und dem Stadtrat waren neben Landtagsmitglied Rolf Seidel und Rathaus-Abteilungsleitern auch Bürger geladen worden, die regelmäßig etwa bei der Ausrichtung des Tauchschen helfen. „Ohne Ihre Unterstützung würde uns das schwer fallen“, sagte Schirmbeck.Der Empfang sei daher als kleines Dankeschön zu verstehen. Ein Musikschul-Quartett mit Charlotte Klatt, Lisa Greiner, Mareike Suck und Konstanze Behr sorgte für angenehme musikalische Umrahmung.

In seiner Festrede zum Tag der Einheit warnte der stellvertretende Bürgermeister Thomas Kreyßig davor, die DDR zu verklären. „Was wäre heute mit den damals schon maroden Häusern?“, fragte er. Ein Volk habe sich selbst befreit, und das ohne Blutvergießen. „Die Einheit unseres Vaterlandes ist das Beste, was uns widerfahren konnte“, so Kreyßig. Sein Resümee fasste er in einen Appell: „Ich fordere Sie auf, Montag am Tag der Deutschen Einheit fröhlich zu sein.“

Jörg ter Vehn

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