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Direktor Andreas Kießling wird von Tauchas Oberschule abberufen

Stellvertreterin Christine Simon übernimmt das Zepter Direktor Andreas Kießling wird von Tauchas Oberschule abberufen

Der letzte Schultag brachte an Tauchas Oberschule eine brandaktuelle Nachricht mit sich: Für Andreas Kießling ist hier das jetzt zu Ende gegangene Schuljahr nach Lage der Dinge zugleich auch sein letztes als Direktor gewesen. Selbst konnte er es nicht bestätigen, da er aus gesundheitlichen Gründen den letzten Schultag absagen musste.

An Tauchas Oberschule gibt es ab kommendem Schuljahr einen Wechsel an der Spitze.

Quelle: Olaf Barth

Taucha. Der letzte Schultag brachte an Tauchas Oberschule eine brandaktuelle Nachricht mit sich: Für Andreas Kießling ist hier das jetzt zu Ende gegangene Schuljahr nach Lage der Dinge zugleich auch sein letztes als Direktor gewesen. Selbst konnte er es nicht bestätigen, da er aus gesundheitlichen Gründen den letzten Schultag absagen musste.

Nimmt zum Schuljahresende seinen Hut

Nimmt zum Schuljahresende seinen Hut: Tauchas Oberschul-Direktor Andreas Kießling.

Quelle: Olaf Barth

Wie die LVZ erfuhr, soll Kießling in die Bildungsagentur berufen worden sein. Warum und für welche Funktion, war aus der Behörde nicht zu erfahren. Sprecher Roman Schulz wollte generell den Wechsel nicht offiziell bestätigen und verwies darauf, dass für das Regionalschulamt das laufende Schuljahr bis zum 31. Juli andauert und erst mit Beginn des neuen Schuljahres Neuigkeiten mitgeteilt werden.

Schüler und Kollegen bedauern den Weggang Kießlings

Nicht nur in der Schule selbst, auch in der Stadt verbreitete sich natürlich so eine, wenn auch noch unbestätigte, Neuigkeit in Windeseile. Sowohl Kollegen als auch viele Schüler bedauern den Weggang Kießlings. Der 55-Jährige sei in seiner Art des Umgangs mit Schülern und Kollegen respektiert worden und beliebt gewesen. Weil der Chef nun nicht wie in den vergangenen fünf Jahren seines Wirkens die Schüler auf dem Schulhof verabschieden und die Besten auszeichnen konnte, wurden die Zeugnisse jeweils in den Klassenzimmern übergeben.

Für Kießlings Stellvertreterin und Schulleiterin in spe, Christine Simon bedeutete das einen „Marathon“ durch 16 Klassenzimmer und über 400-maliges Händeschütteln bei der Zeugnisübergabe. Darauf kann sich die 62-Jährige auch schon für nächstes Jahr einstellen, wenn sie nach der kommissarischen Leitung der Schule für ein Jahr wieder die Schüler beglückwünschen und sich, nach gegenwärtigem Stand, dann zugleich in den Ruhestand verabschieden wird.

Simon will Kellergeschoss ausbauen

„Ich werde gemeinsam mit meinem Stellvertreter, Falk Seidenstücker, und mit Unterstützung des Elternrates sowie des Fördervereins unser bewährtes Schulkonzept fortsetzen“, so Simon. Neben den schulischen Themen will sie ihr Augenmerk verstärkt auch auf eine bessere Gestaltung des Pausenhofes richten. Zudem hofft sie, dass der Ausbau des Kellergeschosses in naher Zukunft zu Ende gebracht wird. Sie setzt dabei auf das bisherige Engagement und die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und der IBV.

Nachdem bereits am letzten Sonntag bei der Übergabe der Abschlusszeugnisse an die Haupt- und Realschüler fünf Jugendliche als Jahrgangsbeste geehrt wurden (die LVZ berichtete), erhielten am Freitag sechs weitere Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 9 für ihre Bestnoten zwischen 1,3 und 1,6 in ihren Klassenstufen eine Auszeichnung. Das sind Cora Hinze (5 c), Jasmin Schröter (6 c), Anja Hoffmann (7 a), Lena Berthold (8 c), Marcel Winter (9 a) und Bianca Scheiba (9 b). Außerdem erhielten auf Initiative des Schüler- und des Elternrates Schüler jeder Klasse eine Auszeich­­­nung für besonderen Einsatz im Klassenverband, indem sie sich zum Bei­spiel bei Problemen, Klassenprojekten oder Wandertagen außergewöhnlich engagiert hatten.

Neue Farben und Fußböden für zwei Klassenzimmer

In den Ferienwochen sollen der Flur im Erdgeschoss sowie das Musikzimmer fertig gemalert werden. Zwei weitere Klassenzimmer bekommen einen neuen Farbanstrich und Fußboden. Gute äußere Voraussetzungen für das neue Schuljahr dann auch für die 77 Schülerinnen und Schüler der künftigen fünften Klassen. Insgesamt werden ab Schuljahresbeginn im August in den dann 20 Klassen rund 500 Schüler unterrichtet.

Von Reinhard Rädler und Olaf Barth

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