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Taucha Doppelte Vielfalt am ersten Adventswochenende
Region Taucha Doppelte Vielfalt am ersten Adventswochenende
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00:23 02.12.2015
Gedränge vor der Bühne beim Tauchaer Weihnachtsmarkt. Quelle: Foto: Reinhard Rädler
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Taucha

Erste Schneeflocken sorgten am Samstag für das richtige Feeling. Taucha hatte für die traditionell am ersten Adventswochenende auf dem Markt und auf dem Rittergutsschloss stattfindenden Weihnachtsmärkte das passende Wetter. „Wir wollen am Konzept der beiden Weihnachtsmärkte in Taucha festhalten, denn sie haben unterschiedliche Charaktere und beleben durch die Publikumsströme die Innenstadt“, so Nico Graubmann. „Das heißt aber nicht, dass wir für Neues nicht offen sind“, fügte der im Rathaus für Märkte zuständige Sachbearbeiter hinzu. So wurden in diesem Jahr die Öffnungszeiten bis 19 Uhr verlängert und auch die Bühne auf dem Markt bekam am unteren Ende des Marktes einen neuen Standort, der die Publikumsströme zwischen den Marktbuden besser regelte. Und endlich wurde auch die Leipziger Straße mit den neuen Leuchtkerzen-Ornamenten an den Straßenlaternen wieder in ein weihnachtliches Flair getaucht (die LVZ berichtete).

Kurz vor 14 Uhr eröffnete Tauchas Bürgermeister Tobias Meier (FDP) den Weihnachtsmarkt, so dass die Weihnachtsbaumbeleuchtung an der Küstentanne, für die die Kinder der Kita “Sonnenkäfer” den Baumbehang gebastelt hatten, pünktlich eingeschaltet werden konnte. Freudig wurde der Weihnachtsmann begrüßt, der dann viel zu tun hatte.

Die Vielfalt machte das bunte Markttreiben aus, denn nicht nur Händler, Vereine und Schausteller lockten an die kleinen und großen Marktbuden. Auch die Kinder aus Tauchas Schulen und Kitas sorgten mit Liedern und Gedichten auf der Bühne für ein abwechslungsreiches Programm. Der Altmeister der Klarinette und des Saxophons, Harry Künzel, überraschte mit einem Solo auf der Panflöte. Adventsgestecke am Stand des Fördervereins der Oberschule gingen weg, wie warme Semmeln. „Drei Tage haben Schüler, Eltern und Lehrer gebastelt“, sagte die Vorsitzende Ilka Töpel. Schulleiter Andreas Kießling reichte am Abend eines der letzten der etwa 100 Gestecke über den Verkaufstisch.

Auch in den historischen Gemäuern des Rittergutsschlosses hatten der Förderverein Schloss Taucha und Händler wieder für Weihnachtsstimmung gesorgt. Besonders beliebt bei den Kindern war das Ponyreiten und vor Beginn des Weihnachtsmärchens „Momo - Die Geschichte von der verlorenen Zeit“ bildete sich am Einlass sogar eine große Schlange. Um den Weihnachtsmann scharten sich die kleinen Weihnachtsmarktbesucher. Bei Schlosswein und Hochprozentigem aus eigenem Anbau, bei Glühwein und Fettbemmchen war rundum auch für Leib und Magen gesorgt. In der Kulturscheune gab es bei einem bunten Händlersortiment Gelegenheit für erste Geschenkekäufe. Am späten Nachmittag füllten sich die beiden Märkte zusehends und an allen Ständen herrschte großer Andrang.

Beim traditionellen Stollenanschnitt durch den Bürgermeister am Sonntag kamen Rosinen-Butterstollen unter das Messer. Spektakulär trafen um 15 Uhr der Weihnachtsmann und der Nikolaus mit dem Drehleiter-Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr auf dem Markt ein. Mit weihnachtlichen Weisen der Tauchaer Musikanten klang der diesjährige Markt besinnlich und fröhlich aus.

Von Reinhard Rädler

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