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Taucha Drei Paunsdorfer und ein Tauchaer qualifizieren sich für Landeswettbewerb „Jugend debattiert“
Region Taucha Drei Paunsdorfer und ein Tauchaer qualifizieren sich für Landeswettbewerb „Jugend debattiert“
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21:00 27.01.2010
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Taucha/Schkeuditz

Gemeinsam mit Schülern des Gustav-Hertz-Gymnasiums Paunsdorf und des Beruflichen Schulzentrums Schkeuditz setzten sich im Finale je vier Schüler mit Streitfragen auseinander. Das Ziel: die Teilnahme am Landeswettbewerb in Leipzig im April. In der Gruppe der 8. bis 10. Klassen debattierten Kristin Lehrer, Marlen Steiniger, Thomas Beck und Peter Schmidt über die Frage, ob behinderte und nicht behinderte Schüler gemeinsam unterrichtet werden sollten. Die Mädchen übernahmen die Argumentation dafür, die Jungen dagegen - gewählt hatten sie ihren Standpunkt in der zehnminütigen Vorbereitungszeit selbst. In der Gruppe der 11. und 12. Klassen debattierten Lucia Walter, Lars Bräunig, Felix Kühnl und Marco Waage die Frage, ob Auswahlverfahren für Ausbildungsplätze bis zur Einladung zum Vorstellungsgespräch anonymisiert werden sollten. In einer festgelegten Zeit durften die Debattierer ihre Standpunkte darlegen, ein Zeitwächter klingelte bei Überschreitung der Redezeit mit einer Glocke. Juroren waren Gymnasiumsleiterin Kristina Danz, Sylvia Marbach vom Gustav-Hertz-Gymnasium und der Regionalverbundskoordinator des Debattierwettbewerbs, Thomas Fritzsche. „Wir bewerten die Debatte nach Sachkenntnis, Gesprächsfähigkeit, Ausdrucksvermögen sowie Überzeugungskraft mit jeweils maximal 5 Punkten. Ein Teilnehmer kann also in einer Debatte maximal 60 Punkte erhalten“, erklärte Fritzsche. „Sehr gut vorbereitet, sehr analytisch und auf hohem sprachlichen Niveau“ nannten die Juroren die Debatten. Die Schüler erhalten 10 Tage vor dem Wettbewerb die möglichen Themen und dürfen sich darauf vorbereiten. In der Debatte selbst reden sie frei und ohne Notizen und müssen auf die Argumente der Gegenseite reagieren können. Außerdem werden die Schüler von eigens dafür ausgebildeten Lehrern rhetorisch fit gemacht. „Wir sind natürlich froh, dass die Schüler sich dafür interessieren, aber es gibt immer wieder Neues zu lernen“, sagte Edeltraut Rost, die am Geschwister-Scholl-Gymnasium mit den Jugendlichen debattieren übt. Ein besonders großes Lob sprach sie der jüngeren Gruppe aus, bei den „Großen“ habe das Thema eine Diskussion um sehr wenige Argumente provoziert: „Es gab nur wenig Möglichkeiten für Kontroversen“, sagte sie. Die Schüler waren mit ihren Leistungen zufrieden. „Es war eine schöne Debatte, ich bin zufrieden, aber es ist noch steigerungsfähig“, schätze sich Lucia Walter aus Taucha ein. Sie wurde Dritte. „Es war ein schwieriges Thema, wir alle alle vier gut, auch, wenn es nicht zu einer Einigung gekommen ist“. sagte Peter Schmidt. Von den drei Tauchaer Debattierern schaffte es Lars Bräunig in die Qualifikation für den Landeswettbewerb. Er wurde zweiter. Die ersten Plätze belegten Thomas Beck und Felix Kühnl vom Gustav-Hertz-Gymnasium. Jeweils die beiden Bestplatzierten aus jeder Altersgruppe gewannen ein dreitägiges Rhetorik-Seminar zur Vorbereitung auf den Landeswettbewerb.

Kristin Jurack

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