Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Taucha Duschen abgedreht - Taucha lässt Sportler schwitzend stehen
Region Taucha Duschen abgedreht - Taucha lässt Sportler schwitzend stehen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:00 20.01.2010
Behandlung stank Schkeuditzern: In der Tauchaer Mehrzweckhalle mussten sie nach einem Punktspiel ohne Dusche nach Hause. Quelle: Jörg ter Vehn
Anzeige
Taucha/Schkeuditz

Wegen Unregelmäßigkeiten beim Duschbetrieb. Durchgeschwitzt wanderten nach der Partie um 22 Uhr die Schkeuditzer zur Dusche, drehten am Rad. „Aber nach drei Tropfen war Schluss“, erinnerte sich Spieler Uwe Busch. Auch auf Intervention der Tauchaer Sportskollegen habe sich die Hallenwartin nicht erweichen lassen, die Duschen wieder anzudrehen. Stattdessen erfand sie eine „Zeitschaltuhr“, die zwischen 22 und 7 Uhr morgens kein Wasser fließen lasse. „Alle mussten sich wieder anziehen und vollkommen durchgeschwitzt nach Schkeuditz zurück“, schimpfte Busch, dem der Vorfall am Dienstag noch stank: „Wir sind alle entsetzt, wie in Taucha mit uns umgegangen wurde.“Auch die TSG Taucha will den Vorfall nicht auf sich beruhen lassen. „Das war ungünstig“, sagt es Abteilungsleiter Detlef Porzig sehr diplomatisch. Er sitzt auch für die CDU im Stadtrat, war Montagabend dabei. „Wir wollen die Wogen trotzdem nicht zu hoch kochen. Im Ausschuss habe ich schon angeregt, die entsprechende Benutzungs- und Entgeltordnung zu überarbeiten.“ Es könne nämlich nicht sein, dass die Teams vor der TSG alle nach ihrer Trainingszeit in Ruhe duschen könnten, bei der TSG die Zeit aber von der Benutzung abgezogen wird. „Wir als letzte am Abend werden so bestraft“, drängt er auf Änderung.Elke Müller und Petra Winkler vom Hauptamt wollten das Verhalten der Hauswartin nicht entschuldigen. Mit ihr werde gesprochen, versicherten sie. Gleichwohl müsse die Halle um 22 Uhr verlassen werden, 22.15 Uhr abgeschlossen sein. Darauf seien die Arbeitszeiten der Hallenwarte abgestellt. Die hätten aber in letzter Zeit zunehmend Überstunden machen müssen, weil immer mehr Vereine überzögen. Die Benutzungsordnung werde überarbeitet, so Müller. Winkler bat darum, Punktspiele anzumelden, damit sich alle auf ein ungewisses Ende einstellen könnten. Das sei Montag nicht geschehen. „Stimmt nicht“, sagt Porzig. „Ich habe vorher mit dem Hallenwart und Frau Winkler gesprochen.“

Jörg ter Vehn

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

„Die Musik ist mir geschenkt worden“, sagte Anke Lautenbach am Dienstagabend zu Beginn der 16. Tauchaer Blauen Stunde des Kunst- und Kulturvereins – und man kann sagen, sie ist reich beschenkt worden.

20.01.2010

Der Kauf der leerstehenden ehemaligen Gärtnerei neben dem Friedhof Am Dingstuhl ist vorerst geplatzt. Wie berichtet, hatte die Stadt den Erwerb gewollt, um den misslichen städtebaulichen Zustand beseitigen zu können.

19.01.2010

Eins zeigt ihn als jungen Soldaten, ein Gemälde sieht aus wie ein Schwarz-Weiß-Foto, bei anderen wirkt der „King“ schon ziemlich aufgequollen: Das Café esprit zeigt in einer kleinen Sonderausstellung derzeit Bilder von Elvis Presley.

19.01.2010
Anzeige