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Ein Hauch von Nashville zieht durch Taucha

Ein Hauch von Nashville zieht durch Taucha

Rocker-Herz, was willst du mehr: Drei äußerst spielfreudige Bands ließen bei der 14. Tauchaer Rocknacht den Schlossberg beben und das Publikum tanzen. Mehr als nur ein Warmmacher waren die gestandenen Musiker der Leipziger Franky Dickens Band.

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Mit hartem, geradlinigen Countryrock und einer mitreißenden Show begeistern bei der Tauchaer Rocknacht Modern Earl aus Tennessee hunderte Besucher.

Quelle: Olaf Barth

Taucha. Sie waren für "Justus" eingesprungen. Zwischen Bühnenrand und erster Zuhörerreihe klaffte am hellen Abend zwar noch eine Lücke, doch mitgewippt und geklatscht wurde bei den Rock-Klassikern schnell. Es folgten die als Stargäste angekündigten "Modern Earl" aus Nashville, US-Staat Tennessee. Mit zunehmender Dunkelheit rückten nicht nur die Rockfans auf dem zwar gut besuchten, aber nicht brechend vollen Schlosshof näher an die Bühne, sondern die Countryrocker legten von zu Lied zu Lied immer noch einmal ein Schippe drauf. Starke Gitarren, exzellenter Gesang und viel Bewegung auf der Bühne - die Amis hatten das Publikum schnell im Sack. Das gefiel auch Frontmann Christopher "Earl" Hudson, der gern mal seinen Becher gen Fans hob: "Beautiful location, beautiful weather and beautiful deutsches Bier. Proost!" Genau: Der Schlosshof als grandiose Kulisse bei herrlichem Wetter und gutem Catering, das freute auch die Organisatoren von den Leipziger Four Roses.

Der Auftritt der besten Cover-Band weit und breit hing am seidenen Faden, wie Moderator Tonelli verkündete: Bandgründer und Gitarrenheld "Flecke" lag mit Bandscheibenvorfall im Bett, wurde vom kurzfristig eingesprungenen Stefan Glück aber glänzend vertreten. Ob Citys "Geigen-Gitarrensolo" bei Am Fenster, Pink Floyds Another Brick in the Wall oder Direstraits Sultans of Swing - Glück meisterte alles und erhielt viel Sonderjubel. Als Gastsängerin für zwei Lieder heizte Stéphanie Guimard der Menge ein. Grandios rockte sie AC/DCs Whole Lotta Rosie. Was für eine Rocknacht! Olaf Barth

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.07.2015
Olaf Barth

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