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Taucha Ein Schild macht in Pönitz viele Probleme
Region Taucha Ein Schild macht in Pönitz viele Probleme
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07:00 28.03.2012
Ortstermin am Schild: Gerhard Haupt (2.v.l.) mit Vertretern vom Landratsamt, der Polizeidirektion, der DB Netz AG und Tauchas Ordnungsamtschef Albrecht Walther (r.) Quelle: Jörg ter Vehn
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Taucha

Bei einem Ortstermin, zu dem Gerhard Haupt vom Ortsbeirat gestern früh Vertreter der Stadt, der Bahn, des Kreises und der Polizei geladen hatte, konnten alle beteiligten Ämter das Problem beobachten – inklusive eines Anwohners, der illegal von Pönitz kommend in die kleine Straße einbog. Haupt wiederholte die Forderung des Ortsbeirates, der alle vier Teile von Pönitz ganz legal miteinander verbunden haben möchte.

Durch die beabsichtigte Schließung der Anrufschranke Pönitz für Autofahrer (die LVZ berichtete), werde sich das Problem noch verschärfen, erläuterte er. Bislang war die Straße, die allerdings kaum genutzt wird, die einzige Möglichkeit, auf legalem Wege und ohne Wendemanöver auf der Kreisstraße von Pönitz in das Wohngebiet südlich der Bahnlinie zu gelangen.

Uwe Klinger, bei der DB Netz AG für Bahnübergänge zuständig, erläuterte, dass es nicht einfach möglich sei, an einem bestehenden Bahnübergang Schilder umzubauen. Dazu sei ein Planfeststellungsverfahren nötig, das rund drei Jahre benötige. Außerdem gebe es Bestimmungen, wonach das Abbiegeverbotsschild vollkommen korrekt sei. Sonst könnten sich Wagen auf dem Bahnübergang zurückstauen, ein Zug verunglücken. Möglich wäre nur, eine vorgeschaltete Signalanlage zu errichten und die Schranken nacheinander so zu schließen, dass Fahrzeuge aus Pönitz noch von den Gleisen herunterkönnen. Die Kosten von 200 000 bis 300 000 Euro dafür müssten sich allerdings Bahn und Kreis teilen.

Einfacher sei es, die Straße „Am Wäldchen“ zu verschwenken und deutlich vor dem Übergang im Wald auf die Kreisstraße einmünden zu lassen, meinte Bahnmann Klinger. Das müsse allerdings Taucha zahlen. Auch dieses Verfahren benötigt Zeit, da erst das Stückchen Wald umgewidmet werden müsste. Grob geschätzte Kosten für den Bau: rund 100 000 Euro. Haupt versprach dennoch, am Thema dranzubleiben.

Jörg ter Vehn

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