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Endspurt auf KWL-Großbaustelle

Endspurt auf KWL-Großbaustelle

Von dem 355 Kubikmeter Mischwasser fassenden Regenrückhaltebecken ist nichts mehr zu sehen. Nur einige Metalldeckel stehen noch offen und verraten so die unterirdischen Anlagen.

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Die Erd- und Pflasterarbeiten an dieser KWL-Großbaustelle in Taucha gehen jetzt zügig voran. Von dem großen Regenrückhaltebecken und den ganzen technischen Anlagen ist nun nichts mehr zu sehen.

Quelle: Olaf Barth

Über denen wird nun eine 600 Quadratmeter große Fläche gepflastert, angrenzende Bereiche werden begrünt. Der Weg neben der Parthe zur B87-Brücke und weiter zum Spittelberg ist bereits seit einiger Zeit wieder ohne Schlängellauf durch Bauzäune möglich. Denn direkt an der Parthe wurde auch gebaut, entstand ein Einlauf samt befestigtem Uferbereich.

"In zirka 14 Tagen wollen wir mit den Bord- und Plasterarbeiten sowie mit den Erdarbeiten fertig sein. Eigentlich waren wir schon Anfang Dezember so weit. Doch der Schnee hatte uns immer wieder aufgehalten", sagte gestern Polier Frank Köppe. Zum gepflasterten Areal wird künftig von der Graßdorfer Straße aus ein drei Meter breiter Wirtschaftsweg führen, damit Fahrzeuge zu Reinigungs- und Wartungsarbeiten die Anlage erreichen können. Die Asphaltarbeiten sollen nächste Woche beginnen.

Mit dem imposanten eingebauten Betonbecken von etwa drei Meter Tiefe und 15 Metern im Durchmesser sowie ausgebauten Kanälen haben die KWL an diesem Bereich das Stauvolumen des unterirdischen Abwassernetzes erhöht. So, wie es der 2003 erstellte Generalentwässerungsplan (GEP) für Taucha vorsieht. 1,7 Millionen Euro wurden allein hier investiert.

Doch Tauchas Netz ist viel größer. Die komplette Umsetzung des GEP bis 2015 umfasst Investitionen in Höhe von rund zwölf Millionen Euro, davon wurden bisher rund 7,5 Millionen Euro realisiert, sagte Marco Peplinski. Der 42-Jährige ist Projektverantwortlicher für den Bereich Netze. "Unser Ziel ist es, die Anforderungen der EU zu erfüllen und den Schmutzeintrag in öffentliche Gewässer zu senken", so Peplinski. Da habe an verschiedenen Stellen in Taucha Handlungsbedarf bestanden und besteht noch immer. Plösitz, Matthias-Erzberger-Straße, Stadtbad seien nur einige Beispiele, wo in den letzten Jahren und Monaten das Kanalnetz erweitert oder modernisiert wurde. Nächstes Jahr folgen der Kreuzungsbereich Graßdorfer-/Leipziger Straße sowie ein Jahr später ein neuer Regenüberlauf an der Dorfstraße.

Die Plösitzer erhalten demnächst Post von den KWL. Danach können sie ihre Kleinklärgruben außer Betrieb nehmen und ihr Abwasser ins öffentliche Netz einleiten. Denn jetzt sind auch die Arbeiten zur Erweiterung des Klärwerkes Taucha geschafft.

iAm 20. April laden die KWL von 10 bis 16 Uhr zum Tag der offenen Tür in die Kläranlage Taucha ein.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.04.2013

Olaf Barth

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