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Enspannte Stimmung bei exotischer Musik

Enspannte Stimmung bei exotischer Musik

Wenn Taucha mit vielen fremden, bunt gekleideten und bevorzugt barfuß laufenden Menschen bevölkert ist, dann ist Ancient-Trance-Zeit. Dieses Festival sorgte am Wochenende in der Parthestadt wieder für ein einzigartiges Flair, gespeist aus exotischer, sogenannter Welt-Musik, Workshops fürs Meditieren, Massieren oder dem Erlernen des Spiels mit nicht alltäglichen Instrumenten.

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Der Iraner Mohammad Reza Mortazavi begeisterte auf der Bühne am Schöppenteich mit seinem Spiel auf persischen Handtrommeln die Massen.

Quelle: Olaf Barth

Taucha. In diesem Jahr kreuzten sich erstmals die organisatorischen Wege des Weltmusik-Festivals mit dem all vier Jahre stattfindenden Internationalen Kongress der Maultrommelspieler. Für die Szene ein historisches Ereignis, und ein einmaliges. Denn der nächste Kongress findet in Moskau statt, danach zieht er nach Japan.

"Wie von uns so sehr gewünscht, wurde dies eine Begegnung der Generationen. Die unterschiedlichen Kulturen und Altersgruppen haben sich vermischt, die Doppelveranstaltung war ein voller Erfolg", freute sich gestern Festival-Mitbegründer und Kongress-Leiter Sven "Roxie" Otto. Und Pressesprecherin Magdalena Schlenker schwärmte gestern Abend von den vielen positiven Reaktionen der Teilnehmer aus über 30 Ländern: "So viele freundliche Worte und kleine Dankesgeschenke, die Stimmung hier ist einfach fantastisch. Den rund 4500 Gästen hat es sehr gefallen. Doch ohne die Unterstützung der Stadt und des Schlossvereins wäre dies nicht möglich gewesen." Nicht zu vergessen die über 200 freiwilligen Helfer aus den Reihen der Weltmusik-Freunde, die im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf und Ordnung sorgten.

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Taucha. Wenn Taucha mit vielen fremden, bunt gekleideten und bevorzugt barfuß laufenden Menschen bevölkert ist, dann ist Ancient-Trance-Zeit. Dieses Festival sorgte am Wochenende in der Parthestadt wieder für ein einzigartiges Flair, gespeist aus exotischer, sogenannter Welt-Musik, Workshops fürs Meditieren, Massieren oder dem Erlernen des Spiels mit nicht alltäglichen Instrumenten. In diesem Jahr kreuzten sich erstmals die organisatorischen Wege des Weltmusik-Festivals mit dem all vier Jahre stattfindenden Internationalen Kongress der Maultrommelspieler. Für die Szene ein historisches Ereignis, und ein einmaliges. Denn der nächste Kongress findet in Moskau statt, danach zieht er nach Japan.

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Die musikalischen Acts, so bei den Konzerten am Sonnabend auf der Teichbühne am Schöppenteich oder auf dem Schlosshof uwurden durchweg gut angenommen. Kathleen aus Neustrelitz fand auch bei ihrem dritten Besuch in Taucha wieder das Flair am Schöppenteich einzigartig: "Die freie, bunte und ungezwungene Lebensart der Teilnehmer und die Vielfalt der Angebote rund um den Teich faszinieren mich immer wieder".

Gut gebucht waren auch die Workshops. Freie Termine zum Tanzen, Singen, Meditieren, Bauen, Spielen und Lernen waren rar. Die absoluten Renner waren die Instrumental-Angebote zum Erlernen, Bauen oder Weiterbilden am Didgeridoo oder der Maultrommel, auch für neue Spieltechniken der verschiedenen Trommeln waren die Meldelisten gut gefüllt. Große Nachfrage gab es für meditativen Tänze oder die schamanische Reise, bei der man "auf einer Reise in seine innere Welt einem Krafttier begegnen kann", wie es in der Ausschreibung heißt.

Viele Besucher nutzten das Angebot zur kostenlosen Schnuppertour über das Festivalgelände. Der Tauchaer Hartmut Nevoigt als Tour-Guide führte zu den Verkaufs-, Aktions- und Workshop-Stationen rund um den Schöppenteich und auf dem Schlosshof. Die Teilnehmer konnten sich ein Bild vom bunten Treiben machen und dabei sicher auch einige Vorurteile abbauen. Steffen Schmidt aus Taucha zeigte sich beeindruckt vom friedlichen Miteinander der Nationen und Kulturen: "Leider ist das zur Zeit nicht überall so, wie wir in den letzten Monaten in den Nachrichten immer wieder sehen müssen."

Mehr Fotos unter www.lvz-online.de

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.08.2014

Olaf Barth und Reinhard Rädler

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