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„Es wird gemacht, was möglich und was nötig ist“

„Es wird gemacht, was möglich und was nötig ist“

Auf überwiegend positive Resonanz ist der offene Brief zur Sicherheits- und Verkehrslage von Tauchaer Altstadtbewohnern (die LVZ berichtete) im Rathaus gestoßen.

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Tempo-30-Zone, aber gar nicht ruhig: Die meisten Fraktionen im Tauchaer Stadtrat können die im offenen Brief angesprochenen Probleme gut nachvollziehen.

Quelle: Jörg ter Vehn

Taucha. „Jeder, der sich in Taucha auskennt, weiß, die Leute haben absolut Recht“, so SPD-Fraktionschef Stefan Heinzerling. Gleichwohl könne die Stadt nicht helfen, wenn in Sachsen Polizisten fehlen. Alle anderen Vorschläge aus dem Papier werde sich die Fraktion anschauen, „und es wird gemacht, was möglich und was nötig ist“.

Er wolle mit den Betroffenen ins Gespräch kommen und schauen, was machbar ist, sagte auch CDU-Fraktionschef Ulrich Grüneisen. Die Frage sei doch, ob auch alle Forderungen umsetzbar sind. Für den vorgeschlagenen Fußgängerüberweg in Höhe „An der Parthe“ sei er auch, aber Polizeikontrollen gebe es zum Beispiel bereits, „und Schwerlastverkehr rollt eigentlich nicht durch Taucha. Wo wollten die Fahrer auch hin?“, fragt er.

„Wenn 70 Leute sich zusammentun und unterschreiben, dann muss was Wahres dran sein“, findet hingegen Tobias Meier von der Fraktion FDP-Grüne. Immer mehr Verkehr rolle durch die Altstadt, das Rathaus müsse sich Gedanken machen, wie es weitergeht damit, „zumal es scheinbar kein Verkehrskonzept gibt“, so Meier.

„Die Raserei ist an manchen Tagen nicht auszuhalten“, meint Linke-Fraktionschef Jürgen Ullrich. Eine Tempo-Kontrolltafel bringe da schon etwas. Auch die Erweiterung der Tempo-30-Zone bis zur Sparkasse mache da Sinn.

Wer in einige Wohngebiete Tauchas will, der müsse durch die Altstadt, so Bürgermeister Holger Schirmbeck. Der viele Verkehr wirke der Zielstellung Tempo-30-Zone dort aber entgegen. Eine Lösung des Problems werde es wohl erst mit dem Ausbau der Kreisstraßen geben.

Jörg ter Vehn

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