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FDP will Konzept für Entwicklung von Tauchas City

FDP will Konzept für Entwicklung von Tauchas City

Als erste Partei hat jetzt die FDP ausführlich Stellung bezogen zum offenen Brief der Interessengemeinschaft (IG) Altstadt Taucha. So fordern die Liberalen möglichst schnell einen gemeinsamen Termin zwischen dem Bürgermeister, dem Polizeirevierleiter und der IG.

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Eng und gemütlich, aber auch viel befahren: Tauchas Altstadt.

Quelle: Jörg ter Vehn

Taucha. „Die Anwohner, welche sich um das Herzstück unserer Heimatstadt, die allgemeine Sicherheit und ihr Eigentum sorgen, dürfen nicht vertröstet werden“, findet Orts- und Fraktionsvorsitzender Tobias Meier. Wie berichtet, hatten die Anwohner zunehmenden Lärm, übermäßigen Verkehr und immer häufiger Sachbeschädigungen beklagt.

„Wir brauchen ein generelles Konzept, um Tauchas Altstadt attraktiver zu machen und Taucha als Wohn-, Geschäfts- und Wochenenderholungsort weiter nach vorn zu bringen“, fordert er. Ein Verkehrskonzept ist seiner Meinung nach ebenfalls von großer Bedeutung, „kurzfristige Lösungen eingeschlossen“.

Meier verweist in seiner Stellungnahme darauf, dass sich die Liberalen schon länger mit den Problemen der Innenstadt und der Verkehrsberuhigung befasst haben. So habe FDP-Stadtrat Jürgen Krahnert Mitte Februar eine Anfrage zur Verlängerung der Tempo-30-Zone bis zur B87-Kreuzung gestellt, die jedoch vom Ordnungsamt abgelehnt worden sei. „Nach einer Vor-Ort-Begehung der Straßenverkehrsbehörde der Stadt Taucha sowie der Polizeidirektion Westsachsen am 2. März 2012 wurde empfohlen, die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 Stundenkilometern beizubehalten“, erklärt Meier.

Wie Fachbereichsleiter Albrecht Walther in der Ablehnung erklärt, sei es wegen der baulichen Anlage der dort etwa zehn Meter breiten Leipziger Straße nicht empfehlenswert, eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h vorzunehmen. „Eine erhöhte Gefahrenquelle im straßenverkehrsrechtlichen Sinn ist auf Grund der Breite der Straße nicht ersichtlich“, meint er. Die Polizei habe auch keine erhöhte Unfallhäufigkeit dort festgestellt. Ab der Einmündung der Straße „An der Parthe“ verenge sich die Straße, ab diesem Bereich sei die Reduzierung auf 30 km/h angemessen und auch ausgewiesen.

Die FDP hält dagegen, dass es in Höhe der Sparkasse immer wieder zu unübersichtlichen Situationen durch Kurzparker, Radverkehr, Bushaltestelle sowie Schulkinder komme. „Eine Reduzierung der Geschwindigkeit oder/und ein Fußgängerüberweg können da für Entspannung sorgen und somit auch die Geschwindigkeit zum Übertritt auf das Kopfsteinpflaster verringern“, so Meier. Mit dieser Meinung ist er – wie berichtet – nicht alleine. Die Mehrzahl der Fraktionschefs hatte sich in ersten Reaktionen für einen Überweg und die Ausweitung der Tempo-30-Zone ausgesprochen.

Jörg ter Vehn

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