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Taucha Flächen für Häuslebauer werden langsam knapp
Region Taucha Flächen für Häuslebauer werden langsam knapp
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21:00 06.07.2010
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Taucha

IBV-Chef Achim Teichmann will zukünftig vermehrt auch kleinere innerstädtische Lagen entwickeln.

„In unserem schlechtesten Jahr haben wir mal nur zwei Baugrundstücke verkauft“, erzählt Achim Teichmann. Er leitet die kommunale Immobilienbetreuungs- und Verwaltungsgesellschaft Taucha mit Sitz am Kirchplatz 4, unter deren Dach sich weitere kommunale Firmen um städtische Grundstücke und deren Verwaltung, Vermietung und auch Vermarktung bemühen. In den letzten Jahren sei der Verkauf schwer gewesen, „wir haben eine lange Saure-Gurken-Zeit hinter uns“, gesteht er. Es sei aber überall auf dem Markt für Einfamilienhäuser nicht viel los gewesen, wisse er aus Gesprächen mit anderen Anbietern. Im Schnitt habe er zwischen sechs und sieben Grundstücken in den Vorjahren veräußert, das sei wirklich nicht viel. „In diesem Jahr waren es bis jetzt aber schon 22“, freut er sich.

Im Vorjahr sei das Interesse bereits deutlich gestiegen, ein Trend aber noch nicht absehbar gewesen. Woran die Verkaufswelle jetzt liege, darüber könne er nur spekulieren. „Die Grundstücke, die wir anzubieten haben, sind die selben geblieben“, sagt er. Die aktuell niedrigen Bankzinsen, der günstige Standort Taucha, die gute Infrastruktur mit Kindergärten, Schulen, Ärzten, dem Parthebad und der Nähe zu Leipzig – das alles spiele nun eine Rolle. Seiner Meinung nach zahle sich jetzt aus, dass Taucha in den vergangenen Jahren sehr viel in seine Infrastruktur investiert habe.

Weit mehr als hundert Grundstücke umfasse zum Beispiel das Neubauviertel im Süden der Stadt an der Sommerfelder Straße. Im so genannten Malerviertel habe er jetzt nur noch sieben Grundstücke zu veräußern, erklärt Teichmann. Im Internet seien zwar doppelt so viele noch als frei zu sehen, „aber die Hälfte davon ist schon reserviert“, sagt Teichmann.

Er möchte daher eine unbebaute, fast 7000 Quadratmeter große Fläche im Malerviertel an der Ernst-Barlach-Straße für Grundstücksbesitzer aufteilen. „Dazu ist aber eine Änderung des Bebauungsplanes notwendig“, erzählt er. Er hoffe, dass noch im August der Stadtrat das Verfahren dazu in Gang bringen kann.

Unabhängig davon will er in der nächsten Zeit verstärkt auch innerstädtische Flächen, die unbebaut oder frei geworden sind, als Baugrundstücke entwickeln. „Es muss ja nicht immer ein Standort mit 50 Häusern werden, es können ja auch mal nur fünf sein“, sagt er. Von solchen kleineren Flächen habe er noch genügend im Bestand. Dort könne mit relativ geringen Mitteln noch einiges bewegt werden.

Jörg ter Vehn

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