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Taucha „Fliegende Räder“ machen in Taucha Station
Region Taucha „Fliegende Räder“ machen in Taucha Station
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15:22 28.07.2017
Organisator Niels Gehrke wirbt für den 6. Mimo-Dirtjam am 19. August auf der Anlage in Taucha.  Quelle: Foto: Olaf Barth
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Taucha

 Wie schon im vergangenen Jahr ist Taucha wieder Austragungsort für die „Deutsche Freestyle Mountainbike Tour (DFMT). Die zur TSG 1861 Taucha gehörenden Radsport-Abteilung „Mimo Trails“ richtet am 19. August auf ihrer Anlage am Gerichtsweg neben der Kleingartenanlage „Einigkeit“ die Wettbewerbe aus. Ab 12 Uhr steht an dem Tag das Gelände für Besucher offen, sagt Chef-Organisator Niels Gehrke bei einem Vor-Ort-Treffen mit der LVZ.

„Es gibt in diesem Jahr drei Contests. Gestartet wird 13.30 Uhr mit dem ,Rookie’, einem Contest für Anfänger. Ab 15.30 Uhr sind die Amateure dran. Das Highlight aber wird der Profi-Contest, der um 18 Uhr beginnt“, nennt Gehrke schon mal den Ablauf. Die Leipziger Hauptunterstützer für den Dirtjam, die „Maciag Offroad“-Filiale, sorgen für Preisgelder und Sachpreise. Im vorigen Jahr hatten sich schon einige Tauchaer als Zuschauer zur Anlage locken lassen. Dieses Jahr hofft der 22-Jährige auf noch mehr Interessenten. Dafür haben sich die Radsportler auch einiges für das Rahmenprogramm einfallen lassen. So können sich Besucher als Bogenschützen ausprobieren. Und wer sein Mountainbike oder BMX-Rad mitbringt, kann sich mal auf dem „Pumptrack“ für Jedermann ausprobieren. Das ist ein kleiner welliger Rundkurs, der mit Geschick und Mut schnellstmöglich absolviert werden muss. In einer Runde wird die Zeit gestoppt, der Sieger bekommt einen Preis. Kinder können natürlich auch mit kleineren Rädern in einer Extra-Wertung teilnehmen. „Das soll ein kleiner Spaß für alle Interessierten sein. Und vielleicht hat dann ja auch der eine oder andere Interesse daran, bei uns im Verein mitzumachen“, erklärt Gehrke.

Der Profi-Sieger vom Vorjahr, Michael Riekeberg, wird kommen, um seinen Titel zu verteidigen. Mit einem Foto seiner vorjährigen, hoch bewerteten „Nohand“-Flugeinlage ziert er Flyer und Plakate für den diesjährigen Dirtjam. Die Startzeit von 18 Uhr soll auch weiteren Profis aus ganz Deutschland die nötige Zeit für die Anreise verschaffen. „Es kommen einige hochkarätige Sportler aus der Szene, aber wer genau, das weiß man immer erst am Starttag“, erklärt Niels Gehrke, der selbst als Profi in Deutschland zu solchen Wettbewerben unterwegs ist und so um die langen Anreisen weiß.

Bis sich die Radartisten von dem sechs Meter hohen Startturm „stürzen“ können, um dann vor den Augen der dreiköpfigen Jury gekonnt mit Backflips oder 360-Grad-Drehungen die Rampen zu überspringen, muss noch einiges passieren an der Anlage. Sowohl am Boden als auch an den Rampen selbst sind noch Ausbesserungen nötig. Der Regen könnte den aus Erdreich geformten Sportanlagen zu schaffen machen, nicht immer sind sie mit Planen abgedeckt. „Auch die Hügel, über die jene Sportler fahren, die nicht am Jam teilnehmen, müssen noch geglättet werden. Aber keine Sorge, wir werden bis zum 19. August die Anlage wettbewerbsfähig gemacht haben“, ist sich Gehrke sicher.

Für schattige Sitzplätze und eine Angebot an Speisen und Getränken werde auch gesorgt. Jetzt hoffen die Radsportler nur noch auf gutes Wetter.

Von Olaf Barth

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