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Taucha Freie Fahrt für Skater - aber wo?
Region Taucha Freie Fahrt für Skater - aber wo?
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14:06 19.05.2015
Vor allem später am Abend ist diese etwas versteckt liegende Anlage ein beliebter Treffpunkt bei Jugendlichen. Quelle: Olaf Barth

Die ließen sich mit relativ geringem Aufwand beheben", erklärte diese Woche Bürgermeister Holger Schirmbeck (SPD). Rund 1000 Euro mussten aufgewendet werden. Betroffen waren vor allem ein Geländer und dessen Befestigung. "Wir hatten die Reparatur sofort in Auftrag gegeben, damit die Sicherheit so schnell wie möglich wieder hergestellt werden konnte, kurzzeitig war die Anlage nach dem Gutachten gesperrt", so Schirmbeck.

Mit dieser Reparatur und der Freigabe der Anlage ist allerdings die generelle Diskussion um den Standort offenbar nicht vom Tisch. Wir berichtet, hatte es in der Vergangenheit Beschwerden von Anwohnern über nächtliche Ruhestörungen gegeben. "Wir sind auch deshalb in der Verwaltung dabei, den Standort zu überprüfen und gegebenenfalls zu verlagern. Von der Sache her passt die Anlage zwar, wie damals geplant, zu dem Sport- und Freizeitzentrum, aber sie ist schwer einsehbar", beschreibt Schirmbeck das Dilemma. Denn es würden sich um das Skaten herum Dinge entwickeln, "die man so nicht dulden kann, wie Lärm nach 22 Uhr und Alkoholmissbrauch". Bei Kontrollen habe die Polizei dort auch Minderjährige zu später Stunde aufgegriffen. Auch gebe es Hinweise auf Drogen, aber keine harten Fakten. Man woll aber konsequent verhindern, dass sich da ein solcher Schwerpunkt herausbildet und arbeite da eng mit dem Polizeirevier Nord und den Bürgerpolizisten zusammen.

"Wir wollen gar nicht alle Jugendlichen über einen Kamm scheren, und ihnen auch nicht die Skater-Anlage wegnehmen oder sie an den Rand der Stadt verbannen", sagte der Bürgermeister. In Zusammenarbeit mit dem neuen Jugendclub-Betreiber DRK suche man nun nach einer Lösung samt Betreuung durch Jugendsozialarbeiter. "Der Platz direkt am Jugendclub ist sicher zu klein. Aber wir suchen einen Ort, an dem der ganz normale Lärm solch einer Anlage kaum stört und der dennoch öffentlich einsehbar und zentral gelegen ist", so Schirmbeck. Neben dieser ernsthaften Suche nach einem alternativen Standort müsse dann aber auch noch die Finanzierung für diesen Umzug geklärt werden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.06.2014
Olaf Barth

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