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Freiwillige beseitigen wilde Müllberge

Freiwillige beseitigen wilde Müllberge

Müllsäcke wurden verteilt, Schubkarren mit Harken und Schaufeln beladen, Leitern geschultert und Nistkästen unter den Arm geklemmt: Die Ortsgemeinschaft (OG) Seegeritz rüstete sich am Sonnabend vor dem alten LPG-Sozialgebäude zum Frühjahrsputz.

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Gerold Knospe, Kathrin Schmich, Heiko Thonig, Annett Hofmann mit den Kindern Helena, Maria und Maurice (jeweils v.l.) widmen sich den Nistkästen.

Quelle: Reinhard Rädler

Seegeritz. Gut 15 Seegeritzer, ob OG-Mitglied oder nicht, waren zum Einsatz gekommen. "Wir feiern zusammen, also räumen wir auch zusammen auf", sagte Steffi Kühn, die 1969 von der Stadt ins Dorf zog, was sie nie bereut habe. Sie wolle hier auch nicht mehr weg. Auch Sylvia Baus hilft jedes Jahr beim Dorfputz, denn "wir sind bestrebt, Ordnung in unserem Ort zu halten. Da opfere ich auch gerne mal einen Vormittag".

"Ich finde die wilden Müllablagerungen entlang der Hauptstraße, vor allem am Dorfeingang aus Richtung Taucha, besonders schlimm. Ich verstehe nicht, was sich die Leute dabei denken", schimpfte Kathrin Schmich, OG-Kassenwart und Vorstandsmitglied. "Die Stadt könnte aber dort zwischendurch ruhig auch mal etwas wegräumen, die Arbeitsfahrzeuge fahren ja oft genug hier vorbei", merkte sie an. Nichtsdestotrotz zogen die Helfer los, um im Wäldchen am Dorfeingang, in der Hölle, an den Zufahrtwegen zum Sportplatz und zu den Gärten für Ordnung zu sorgen.

Neben der "Putzkolonne" zog noch ein anderer Trupp los, angeführt von Heiko Thonig, dem Vorsitzenden der Regionalgruppe Partheland des Naturschutzbundes, um acht Nistkästen anzubringen, die von Kindern zum Dorffest im Sommer 2012 gebaut worden waren. Die Konstrukteure waren inzwischen schon etwas größer und kräftiger geworden und packten deshalb lieber beim Frühjahrsputz mit an. Dafür halfen die achtjährigen Helena Mina-Baus und Maria Skipa beim Transport der neuen Vogelbehausungen. "Da fliegen dann kleine Vögel rein", wusste der vierjährige Maurice Heine. "Und du kannst es gut beobachten, wer da einzieht, du wohnst ja in der Nähe", schlug Helfer Gerold Knospe vor. "Am 6. September feiern wir unser zehnjähriges Dorffest. Da wollen wir dann mit den Kindern Insektenhotels bauen, die wir wieder bei einer gemeinsamen Aktion aufstellen werden", blickte Kathrin Schmich voraus.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 31.03.2014
Reinhard Rädler

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