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Taucha Freizeittreff auf Tauchaer Festwiese geplant
Region Taucha Freizeittreff auf Tauchaer Festwiese geplant
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00:47 09.03.2018
Tom Richter (li.), Maximilian Rautenberg und Alina Linnemüller vom Jugendparlament mit dem Modell des geplanten Freizeittreffs. Quelle: Foto: Reinhard Rädler
Taucha

Beim Tag der offenen Tür im Geschwister-Scholl-Gymnasium in Taucha und zur 1. Schul-Hausmesse in der Oberschule (die LVZ berichtete) hatten Vertreter des Jugendparlamentes einen Projektvorschlag für einen Freizeittreff auf der Festwiese vorgestellt, der in diesem Jahr fertiggestellt werden soll. Das Projekt wird mit Unterstützung vom Kinder- und Jugendring Sachsen e.V. (KJRS) entstehen.

Die Stadt Taucha sucht nicht erst seit den Zerstörungen an der Endstelle der Straßenbahn und am kleinen Schöppenteich in den letzten Tagen nach Möglichkeiten, Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten. Der durch die Stadt geförderte Jugendclub, der im Mai 2015 mit dem DRK als neuem Betreiber wiedereröffnet wurde, wird mit seinem ansprechenden Programm gut angenommen. Nun ist eine neue Initiative zur Erweiterung des Freizeitangebotes in der Parthestadt auf den Weg gebracht worden: Im Mai 2017 hatten Vertreter des KJRS das Projekt „Jugendgerechtigkeit als Standortfaktor - Durch Jugendbeteiligung Kommunen stärken“ im Rathaus vorgestellt. Mit der Schaffung von neuen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung soll Taucha für die Jugend an Attraktivität gewinnen. Das umso mehr, wenn diese an der Umsetzung des Projektes in möglichst vielen Phasen direkt beteiligt wird. In seiner Juni-Sitzung 2017 befürwortete der Stadtrat dieses Projekt. Inzwischen gab es sechs Treffen der Steuer- und Entwicklungsgruppe, die von der Projekt-Koordinatorin des KJRS, Anja Thiele, betreut wurden. Neben Vertretern der Stadt und des Stadtrates gehören dem Gremium auch Vertreter aus dem Gymnasium und der Oberschule, des Jugendparlamentes (JuPa), des Jugendclubs sowie der evangelischen Kirchgemeinde an.

Nach einer Umfrage des Jugendparlamentes unter etwa 300 Jugendlichen und in den Schulen Tauchas war der Wunsch nach einem überdachten Freizeit-Treff der Favorit, wohl auch als Alternative zum fest gefügten Programm im Jugendclub. „Die Stadt steht voll hinter diesem Vorschlag, weil damit ein Projekt mit Nachhaltigkeit geschaffen werden soll“, sagte Bürgermeister Tobias Meier (FDP).

In unmittelbarer Nachbarschaft zu Jugendclub und Parthebad soll eine 43 Quadratmeter große Freizeitfläche mit einem Holzpavillon, einem Sitzbereich, Reckstangen, öffentlicher Spray-Wand und Grillfläche entstehen. „Wir wollen dabei die Jugendlichen nicht nur bei der Ideenfindung mit einbeziehen, sie sollen auch im Rahmen der Möglichkeiten beim Aufbau mit anpacken“, erklärte der Sprecher des Jugendparlamentes, Tom Richter. Damit entstehe auch Achtung für die selbstgeschaffenen Werte.

Die Aufwendungen für das Projekt werden sich nach ersten Kostenschätzungen auf etwa 5300 Euro belaufen. Die Stadt wird davon 1500 Euro übernehmen, der KJRS 1000 und der Jugendfonds Nordsachsen 2000 Euro. Für die Bauleistungen sollen möglichst einheimische Firmen gefunden werden. „Wir hoffen nun auf kostengünstige Angebote und vielleicht auch auf Sach- und Materialspenden von Handwerk und Gewerbe der Region, damit der Kostenüberhang ausgeglichen werden kann“, wünscht sich der JuPa-Sprecher.

Bis zum 31. März können noch Ideen zum Projektvorschlag eingebracht werden. Ab April sollen dazu dann die konkreten Vorbereitungen für die Umsetzung des Projektes beginnen.

Ideen und Angebote per E-Mail an kontakt@jupa-taucha.de

Von Reinhard Rädler

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