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Taucha Freunde ungarischer Hirtenhunde treffen sich in Taucha
Region Taucha Freunde ungarischer Hirtenhunde treffen sich in Taucha
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10:36 10.11.2017
Das Treffen der Besitzer ungarischer Hirtenhunde in Taucha ist die bisher größte Zusammenkunft der Kuvasz-Freunde. 67 Tiere wurden gestern auf dem Schloss-Areal präsentiert und bewertet. Heute findet hier ein Kolloquium zu dieser Hunderasse statt. Quelle: Foto: Olaf Barth
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Taucha

So viele schöne Hunde habe es in Taucha noch nicht auf einen Fleck gegeben, sagte Bürgermeister Tobias Meier (FDP) am Donnerstag zur Begrüßung der rund 100 Züchter und Tierhalter auf dem Schlossberg. Dieses Treffen sei bereits die vierte Hundeveranstaltung in diesem Jahr in Taucha. Im Frühjahr gab es ein Foto-Shooting mit Windhunden auf dem Schlossberg, im Sommer das Meisterschafts-Treffen der Schäferhunde-Halter und vor Kurzem hatten die Liebhaber der Boxer ihre Meisterschaft in Taucha durchgeführt.

Die jetzigen Hundehalter aus neun Ländern eint die Leidenschaft für die Rasse Kuvasz. Diese weißen bis leicht elfenbeinfarbigen Hunde sind in diesen Tagen vermehrt in Taucha zu sehen. „Das ist die wahrscheinlich älteste Hunderasse, die mit den Menschen lebt. Schon vor 6000 Jahren wurden diese Hunde für den Schutz von Pferden, Herden und Zelten eingesetzt“, erzählt Franz Steinsdörfer. Der 76-Jährige aus dem Westerwald ist der Vorsitzende des Vereins Kuvasz-Freunde.

Stolz berichtet er, dass diese Rasse ungarischer Hirtenhunde erst vor wenigen Monaten in das „Hungaritum“, dem ungarischen Nationalheiligtum, aufgenommen wurde.

Die Kuvasz-Freunde weilen im Rahmen der Leipziger World Dog Show in der Region. Dass sie ihre eigene Club-Show in Taucha abhalten können, dafür sind sie der Stadt und dem Schlossverein sehr dankbar, sagte Steinsdörfer. „Wir fühlen uns hier sehr gut aufgenommen und unterstützt. Das Treffen hier mit 67 Kuvasz-Hunden ist Weltrekord“, betont der Vereinschef. Seit seiner Kindheit liebe er diese Tiere: „Sie sind wachsam, friedliebend und unbestechlich. Man muss sie aber mit Verständnis und Liebe erziehen. Diese Wachhunde sterben für ihre Leute. Sie sind selbst keine Angreifer, weichen aber auch nicht zurück.

Von Olaf Barth

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