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Frisches Wasser für Schöppenteich

Frisches Wasser für Schöppenteich

Ein ums andere Mal greift Gerd Patzsch mit dem Mini-Bagger zu, hebt Schaufel für Schaufel den schmalen Graben aus. Er setzt die kleine Maschine um, schaufelt von der anderen Seite Erdreich heraus – der Vormittag verrinnt am Kleinen Schöppenteich.

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Ein Mann, ein Bagger: Gerd Patzsch gehört zu den ehrenamtlichen Helfern, die bei der Sanierung des Kleinen Schöppenteichs mitanpacken.

Quelle: Jörg ter Vehn

Taucha. Gestern haben dort wieder eine Handvoll Männer etliche Stunden ihrer privaten Zeit investiert, um das Kleine Gewässer zu sanieren – alles ehrenamtlich wohlgemerkt.

„Wir stellen heute den provisorischen Wasserzulauf her“, erklärt Steffen Pilz die Aufgabe. Dazu habe am Vormittag erst Elektriker Jürgen Krahnert von der inzwischen in Betrieb genommenen neuen Stromzufuhr eine Leitung für Baustrom abgezwackt. Vom Brunnenschacht aus habe darauf Walter Jentzsch eine Kernbohrung vorgenommen. Durch den Beton hindurch sei darauf das Kunststoffrohr in Richtung See eingefädelt und in einem Graben verlegt worden.

Dabei habe vor allem das Gefälle zum See eingehalten werden müssen. Alles in allem neun Meter Rohr seien so verlegt worden und könnten dauerhaft in der Erde bleiben. Das Reststück von gut vier Metern werde nur provisorisch in die Erde gelegt, später durch ein hübsch gepflastertes Stückchen Wasserspiel-Rinne ersetzt, erzählt Pilz.

Später, das ist nach der Entschlammung des Teiches. Derweil die Pumpe für die Frischwasserzufuhr voraussichtlich noch diese Woche ihren Betrieb aufnimmt und zumindest den Wasserkreislauf wieder in Gang bringt, solle erst im Frühjahr die Entschlammung durchgeführt werden, erzählt der Vereinsvorsitzende des eigens für die Sanierung gegründeten Vereins Kleiner Schöppenteich.

Wie berichtet, hatte die Stadt mehrfach signalisiert, kein Geld für die Sanierung des Kleinods am Eingang zur Altstadt zu haben – obwohl der Teich mit seiner mehr als einen Meter dicken Schlammschicht als biologisch mehr oder weniger tot gilt. Pilz und andere nahmen die Sanierung in die Hand und erhielten nach mehr als einem Jahr von der Stadt die Erlaubnis, das Gewässer zu sanieren.

Jörg ter Vehn

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