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Taucha Für den Zusammenhalt neue Umkleiden hergerichtet
Region Taucha Für den Zusammenhalt neue Umkleiden hergerichtet
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10:00 29.11.2011
Stolz auf das Erreichte: Jürgen Kaiser, Pierre Brumme und Markus Dubiel (von links) vor dem AC-Vereinsheim mit neuen Umkleidekabinen. Quelle: Jörg ter Vehn
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Taucha

„Schließlich wollen wir bei Heimspielen wenn möglich nacheinander spielen“, erläutert der Abteilungsleiter Fußball, Pierre Brumme, den Hintergrund.

So sanierten die Fußballer in Eigenregie in der Sommerpause brachliegende Räume hinter dem bisherigen Umkleidetrakt. Fußboden, Decken, Wände – für alle Arbeiten fanden sich fleißige Vereinshände. Bei den AC-Herren genügte zudem ein Mauerdurchbruch, um in ihre neuen Räumlichkeiten zu gelangen. Für die Gäste mussten schon aus Versicherungsgründen Türen und ein neuer Eingang hinzu – fertig war die Erweiterung.

„Das war die einfachste Variante für uns“, freut sich Markus Dubiel über den gelungenen Bau, bei dem jetzt Zusammenhalt pur wirken kann. Das scheint zu wirken: „Die Alten Herren haben seit Saisonbeginn den ersten Platz nicht mehr abgegeben, wir sind Herbstmeister“, erzählt er mit einem Schmunzeln. Was Wunder – auf Dubiels Anregung ging schließlich auch die Aufstellung der neuen Mannschaft, in der er selber mitspielt, zurück.

Er habe mitbekommen, dass es einen großen Bedarf für eine weitere Alte-Herren-Mannschaft in Taucha gebe, so Dubiel. „Einige frühere Spieler sind so wieder aktiviert worden, einige neue sind auch dazugekommen in den AC Taucha“, berichtet er. „Alles in allem sind wir jetzt 44 Spielberechtigte in zwei Mannschaften“, erklärt Brumme.

Die Umkleideräume waren nicht das Einzige, was die AC-Herren in diesem Sommer auf Vordermann brachten. Sie reparierten auch den weitläufigen Außenzaun, stellten zudem zwei neue Lampenmasten auf. „Wir wollen dafür zwei alte Masten, eine Art mobiles System, abgeben und verkaufen“, so Dubiel. Die neuen Lampen hätten auch noch einen Nebeneffekt, so Brumme. „Wir werden damit Strom und somit Geld sparen.“ Wieviel ist noch nicht raus. „Wir überlegen, ob wir nicht auch zu einem preiswerteren Stromanbieter wechseln sollen“, so Brumme.

Auf dem Platz an der Graßdorfer Straße bleibt immer genug zu tun. So seien zwar die Sanitärräume ganz gut in Schuss, „aber der Heizofen ist in die Jahre gekommen und wird unser nächstes Projekt“, erzählt Brumme. Sportlich greifbarer ist hingegen für ihn das Nachtfußballturnier. Am 14. Januar werden dabei zehn Teams der Region in der Mehrzweckhalle aufeinandertreffen.

Jörg ter Vehn

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