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Für freie Leitungen werdenbei Taucha Bäume verschnitten

Für freie Leitungen werdenbei Taucha Bäume verschnitten

So wie in der Portitzer Straße oder Am Veitsberg bei Taucha stehen an verschiedenen Stellen seit voriger Woche große Holzgestelle unter den über Land führenden Hochspannungsleitungen.

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Bäume sind für Freileitungen nur aus sicherer Entfernung gut, ansonsten müssen sie beschnitten werden. Das Holzgestell hat damit aber nichts zu tun.

Quelle: Olaf Barth

Taucha. Diese ungewöhnlichen Konstruktionen haben allerdings nichts mit den für diese Woche angekündigten Baumschnittarbeiten im Umfeld der Freileitungen zu tun. Das erklärte gestern auf LVZ-Anfrage Heiko Orgass. Er ist beim zuständigen Energieversorger Mitnetz Strom Projektmanager im Bereich Hochspannung/Freileitung und sagte: "Dort, wo die Gerüste stehen, verlegen wir in den nächsten 14 Tagen oben auf der 110-Kilovolt-Leitung ein neues Erdkabel. Die Gerüste sollen bei einer technischen Panne lediglich verhindern, dass sich ein Kabel auf die Straße senkt." Das "Erdkabel" heißt so, weil es hoch oben für die Erdung und somit für den Blitzschutz sorgt. Und selbst wenn sich mal ein Kabel absenken sollte, könne elektrisch gar nichts passieren, versicherte Orgass. Ein Erdungskabel sei ja bekanntermaßen nicht stromführend.

Unabhängig von der Neuverlegung einer Leitung hat die Mitnetz Strom ihren Fachbetrieb IKR/FAMA GmbH damit beauftragt, am Donnerstag und Freitag unter anderem auch im Bereich Taucha Freileitungen von Gehölzen freizuschneiden. Dabei könne es zeitweilig zu Stromabschaltungen kommen, auch bei der Straßenbeleuchtung. Außerdem sei es gegebenenfalls erforderlich, Privatgrundstücke zu betreten. Wie der Energieversorger weiter mitteilte, ergebe sich wegen neuer Sicherheitsbestimmungen gegenwärtig ein erhöhter Schnittbedarf. Und um in den folgenden Jahren das Betreten von Grundstücken und Abschaltungen auf ein Minimum zu beschränken, sollen Bäume konsequent auf den Schutzabstand plus des zu erwartenden Wachstums zurückgeschnitten werden. Schnell wachsende Gehölze unter Freileitungen wie Weide, Pappel, Haselnuss oder Ahorn sollen entfernt werden.

"Auch diese Maßnahme ist zum Schutz der Freileitungen notwendig. Bäume sollen ja die Leitungen nicht berühren. Das könnte zu Störungen in der Stromversorgung, zum Beispiel zu flackerndem Licht führen. Außerdem ist dann die Gefahr gegeben, dass jemand, der gerade den Baum anfasst, einen Stromschlag erhält", begründete Orgass die Schnittarbeiten.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.11.2014
Olaf Barth

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